Kooperationen und Verlosungen, Neu
Kommentare 1

Affenzahn: Von großen Freunden, Viola Vogel und anderem Klimbim

Wenn ich mit meiner Tochter in die Kita gehe oder auf den Spielplatz, dann ist es eigentlich alles ganz einfach. Jacke, Hose, Schuhe und natürlich die Mütze nicht vergessen – meistens jedenfalls. Was meine Tochter jedoch schon früh verinnerlicht hat: In dieser Familie wird getragen. Ob Verantwortung, Kinder, Taschen oder Rucksäcke. Und so trägt sie eben. Ihre große Freundin „Viola Vogel“ sorgt dafür, dass auch wirklich jeder noch so kleine oder große Klimbim stets an ihrer Seite bleibt. Eine affenzahnige Tragegeschichte.

-Anzeige-

Viel Platz im Innenraum, noch…

Es fängt eigentlich schon an, noch bevor wir uns überhaupt auch nur sanft in Richtung Haustür bewegt haben. Denn: Sobald ich mit meiner Tochter die Straßen Berlins betrete, ist der Hauptakkord unserer allmorgendlichen Dramedy bereits abgedreht, im Kasten und schon fertig geschnitten. Dünne Jacke angezogen, Helm aufgesetzt, beides korrekt drapiert, möge es für den Laien natürlich so aussehen, als ginge es in unserem Flur aber auch wirklich gleich los. Und dann? Dann braucht meine Tochter eigentlich nur noch die kleine Puppe, den Hasen, das Sturmpferd, das Haargummi, die Scheibe Brot, ja eine Scheibe Brot, denn man kann ja nie wissen, drei kleine Tomaten, die beiden Glitzerschuhe und dann kann es auch fast schon losgehen. Wo ist eigentlich der Stoffaffe, die Halskette, das Armband, die Seifenblasen und Moment, fehlt da nicht noch etwas anderes? Es ist ja nicht so, als wären wir bereits jetzt schon viel zu spät dran. Also eigentlich doch alles wie immer…

 

Voll bepackt, kann es fast losgehen…

Natürlich dürfen auch die beiden Haarspangen, die Eiskugel, die in Wirklichkeit nur ein Bauklotz ist sowie die beiden selbstverständlich dicksten Bücher, die sie aus ihrem Bücherregal fischen kann. Erwähnte ich eigentlich die Stoff-Aubergine? Die muss natürlich auch mit, falls wir unterwegs mal hungrig werden und die Scheibe Brot und drei Tomaten nicht ausreichen sollten.

Wahrscheinlich ist meine Tochter der lebende Beweis: Übergangsobjekte sind real. Positiv formuliert könnte man auch behaupte, dass sie einfach nur gerne trägt. Vor allem das, was ihr wichtig ist. Das hat sie mit ihrem Papa gemein. Auch wenn „wichtig“ hier ein sehr, aber wirklich sehr dehnbarer Begriff ist. Machen wir uns nicht vor: Ich habe ein Klimbim-Kind. Klimbim hier, Klimbim da und dann noch mehr und mehr davon. Menschen sind Jäger und Sammler. Meine Tochter sammelt und nun ja, sammelt dann noch ein klein wenig mehr. Manchmal, oft, gewähre ich ihr Einhalt. Oft und noch viel öfter verhandeln wir über jedes noch so kleine Ding.

Klickmechanismus, perfekt für kleine Kinderhände…

Ganz allein ist meine Tochter auf ihrer Tragemission zum Glück aber nicht; und wie sollte sie es auch sein. Ihre flatternde Freundin Viola Vogel verleiht ihr nicht nur Flügel, sondern ist auch erstaunlich geduldig, wenn es um ihre, nennen wir es mal vorsichtig, Beladung geht. Ob Praktisches wie die Trinkflasche oder das eben erwähnte Kleinkind-Klimbim, bei dem ich als Vater schon lange nicht mehr so genau hinschaue, um wenigstens den letzten Rest meines Verstandes nicht vor zu Hunde zu werfen, wie man so sagt.

Ein Tragerucksack für Kinder, der sich wirklich schnell in unseren Trage-Alltag eingelebt hat und dank einfacher Klickmechnismen, guter Aufteilung und bequemen Tragekomfort kaum mehr wegzudenken ist. Bliebe ja ohnehin die Frage, wer den ganzen Klimbim sonst schleppen sollte? Bleibt mir an dieser Stelle also nur noch eines zu sagen: Danke, Viola Vogel, danke Großer Freund, dass du dich mit so viel Leichtigkeit um meine mentale Gesundheit kümmerst. Und natürlich auch um die des töchterlichen Rückens.

1 Kommentare

  1. Pingback: Coole Mamablogs bei den Coolen Blogbeiträgen der Woche | Sabienes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.