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Deezer Family: Musik für Mama, Papa, Kind und Katz...

Deezer Family: Musik für Mama, Papa, Kind und Katze und…

Meine Tochter liebt ihre Weihnachtslieder. Auch weil sie sie wahrscheinlich in- und auswendig kennt und dann gern auch mal textlich neu zusammensetzt – oder gleich komplett umdichtet. Mir als ihrem Papa gefällt das ja, denn Musik ist auch für mich eines der vier Hauptelemente. Heißt das jetzt aber, dass ich mir mit meiner Tochter ein Musik-Profil teilen muss? Nein – auch dank des Deezer Family Angebots kann jedes Familienmitglied eigene Playlists erstellen – sogar die Katze, hört, hört!

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„Papa, wollen wir Musik hören?“ fragt meine Tochter, wenn sie auch bei deutlichen Frühlingstemperaturen eigentlich Weihnachtslieder hören möchte. Viele kann sie ohnehin auswendig, so dass sie manchmal gar nicht mehr so genau hinhört und dann einfach neue Textzeilen erfindet. Während ihrer Eingewöhnung in der Kita liebte sie Rolf Zuckowskis „Vogelhochzeit“. Nun ja, als Elternteil hangelt man sich akustisch eben so durch, ne.
Das zeigt mir aber auch immer wieder, dass Musik nochmal sehr wichtig werden wird – für sie und eigentlich auch für uns alle.

Deezer Family mit 6 Profilen und Kindermusik

Mit dem Deezer Family-Angebot können bis zu sechs Familienmitglieder ganz unabhängig voneinander ein eigenes Profil erstellen. Das ist besonders für stressgeplagte Elternohren kein zu unterschätzender Umstand, denn wer möchte schon gern während des Deezer-Stöberns mit Vorschlägen zu aktueller Kindermusik behelligt werden? Wahrlich niemand! Einerseits. Andererseits will man natürlich das elektronische Abspielgerät auch nicht unbeaufsichtigt in kleine Kinderhände geben – also zumindest nicht dann, wenn sie wie in meinem Fall gerade einmal drei Jahrealt ist. Für größere Kinder ist ein eigenes Profil, welches von den Eltern übersehen werden kann, (zum Beispiel im persönlichen Feed) natürlich äußerst sinnvoll.

Die Playlist meiner Tochter umfasst mittlerweile ungefähr eine Stunde Musik. Textlich hat sie auch in den letzten Wochen mit Deezer Family deutlich aufgeholt. „Bruder Jakob“ auf deutsch und französisch? Kein Problem! „Kommt ein Vogel geflogen?“ – klar! Alles ganz klassisch. Moderne Kindermusik spielt viel mit Sprechgesang und schnellen Texten. Das ist meiner Tochter nichts – und wie gut ich das nachvollziehen kann, ne!

Die unterschiedlichen Deezer Family Profile machen es mir als Papa doch recht einfach. Man kann schnell auf einem Gerät hin und her switchen und meiner Tochters Ohren bleibt der Lärm, den ich gern auch mal als Musik bezeichne noch ein wenig erspart. Umgekehrt gilt dies aber auch für meinen Flow. So heißt die dynamisch erstellte Playlist im Deezer-Profil, die aus der Musik zusammengestellt wird, die man bereits gehört hat – plus ähnlich geartete Songs eben. Auf meinen Flow klicke ich immer wieder mal, wenn ich keine Lust habe, mir ein bestimmtes Radio bzw. einen bestimmten Song aus meinen eigenen Playlisten rauszufischen. Dann ersetzt mein ganz eigener Musik-Flow das Radio – und das erstaunlich passend.

Apps für spezielle Formate – und ein Überraschungsfund

Neben dem Flow gibt es für die Bereiche Hörbücher, Podcasts und Kindermusik einzelne, nachinstallierbare Apps. Das bedeutet, dass man einen Account auch zu einem astreinen Kindermusik-Account umfunktionieren kann. Das ist besonders für Kinder, die schon selbständig in der virtuellen Bibliothek umhersurfen ein gutes Feature. Hat man indes vielleicht sogar noch einen der sechs Deezer Family Accounts übrig, ist die Möglichkeit, einen Account nur für seine Hörbücher zu erstellen übrigens auch sehr reizvoll. So hat nicht nur jedes Familienmitglied ein eigenes Profil – auch die mir so wichtigen Bücher haben eine eigene Nische.

Beim Stöbern in der Podcast-App bin ich indes auf etwas unerwartet Spannendes gestossen: „Das kleine Fernsehballett“ von und mit Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier. Ich muss gestehen, ich stehe beiden Protagonisten ja eher neutral gegenüber. Gemeinsam zum Thema Fernsehen und Serien ergeben sie aber ein vorzüglich unterhaltsames Gespann. Und ganz heimlich mag ich ja Sarah Kuttners Berliner Sprachmelodie. Nur manchmal möchte man das Abspielgerät anschreien, wenn ihnen der Name James Franco nicht einfällt oder sie die Serie „22.11.63 – Der Anschlag“ nicht kennen! How dare they! HOW!! Ich habe alle Folgen des Podcasts trotz dieses auf ewig unverzeihlichen Fauxpas an einem einzigen Arbeitstag konzentriert durchgehört – und werde das demnächst wieder tun. Home Office for the win, ne!

Deezer Family – Fazit

Unterwegs erstaunlich flüssig und ohne spürbare Aussetzer, ist die iOS Smartphone-App, die ich getestet habe funktional einwandfrei – und sieht zudem auch ansprechend aus. Doch auch zu Hause ist der Musikgenuss nicht getrübt. Songwechsel, Profilwechsel – alles easy. Deezer Family schlägt mit 14,99 Euro pro Monat auf Papas und Mamas Geldbörse nieder. Ein angenehmes Angebot, wenn man bedenkt, dass es sich bei allen sechs Profilen um Premium-Profile handelt, die werbefrei streamen, MP3s mit 320kbit/s bieten und bei Bedarf auch Songs schnell offline verfügbar machen. Da jubeln Datenvolumen, Ohren und Geldbörse gleichermaßen!

One more thing:

Und wenn jetzt jemand noch ganz dringend erfahren möchte, was für Musik eigentlich unsere Katze so den lieben, langen Tag hört, wenn ich im Home Office sitze? Im Gegenteil zu mir mag die Katze überhaupt keine Musik, dafür kann sie aber jedes Wort von „Bob, der Streuner“ von James Bowen nachmiauen. Hach…

In diesem Sinne, immer schön entspannt die Fellnase im Wind und die Ohren in den Stream halten, wie man so sagt!

Deezer gibt es für alle Mobilplattformen wie auch auf dem herkömmlichen Rechner. Neben dem Gratis-Account, den man einfach mit seiner E-Mail-Adresse erstellen kann, gibt es u.a. den Premium- wie auch den Family-Account (9,99 bzw. 14,99 Euro monatlich). Alle kostenpflichtigen Accounts können aber auch erst einmal in Ruhe 30 Tage getestet werden.


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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  1. Wir testen Deezer Family nun auch und sind positiv überrascht. Die Auswahl ist groß – ich höre einen Krimi beim Wäsche machen und die Kids freuen sich über die Geschichten von Yakari.

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