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Die Zukunft unserer Kinder kommt leise – und...

Die Zukunft unserer Kinder kommt leise – und mit ordentlich Volt

Viessmann Truck im eVillage des Formel E-Autorennens - Infos zu Energieverantwortung und Nachhaltigkeit

Kürzlich war ich ja auf Einladung von Viessmann beim Formel E-Autorennen auf dem Tempelhofer Feld. Und ich muss sagen, ich bin wirklich erstaunt, wie nah die Zukunft eigentlich schon zu sein scheint – förmlich zum Greifen nah. Und auch, wie leise sie sein könnte. Ja, Elektromobilität und Energieverantwortung dank privater Brennstoffzellen sind längst keine Illusion mehr. Das freut mich als Mensch, aber viel mehr noch als Vater. Immerhin denke ich oft an die Zukunft meiner Tochter.

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„We will leave the world a better place than we found it“ ließ die Mother of Dragons (Daenerys „Dani“ Targaryen) kürzlich noch in dieser kaum bekannten Nischenserie „Game of thrones verlautbaren. Der/die eine oder andere erinnert sich vielleicht noch. Aber was hat man eigentlich davon, die Welt zu verbessern, wenn man es selbst nicht mehr erleben darf? Richtig, als Elternteil hat man sehr viel davon, wenn man weiß, man tut es für seine Kinder – und Kindeskinder. Aber Menschenskinder, manchmal ist das, was man sich selbst für seine Kinder vorstellt und das, was Kinder sich so vorstellen, schon ganz schön unterschiedlich. Schaut mal in das Video unten!

Kürzlich bin ich mit Dani von Butterflyfish auf Einladung von Viessmann auf dem E-Prix gewesen. Wer das nicht kennt: die Formel E besteht aus Boliden, die über keinen herkömmlichen Antrieb verfügen, sondern mittels Strom ihre mehr als 245 PS Rennleistung auf die Straße bringen. Formel 1 auf Strom oder wie meine Tochter sagen würde:„Schnell wie der Blitz!“ Und die Rennwagen sausen so unglaublich leise an uns vorbei, dass ich mich schon dröhnend fragen muss, wie das wohl so wäre, in der Zukunft? Dann, wenn in Berlin nur noch e-Fahrzeuge führen. Klar, Berlin wäre immer noch laut und schmutzig, aber eben nicht mehr ganz so sehr. Wäre das nicht schön?

Viele wunderbare Concept Cars, viele Stromer und andere Fortbewegungsmittel auf Strombasis (siehe Apfeltransporter und Skateboard) gab es jedenfalls abseits der Rennstrecke im eVillage zu sehen. Allesamt kann ich mir jetzt schon auf der Straße vorstellen, denn eigentlich hat die Zukunft doch längst begonnen, machen wir uns nichts vor. Nur bei selbstfahrenden Autos wie beim Roborace, da bin ich noch skeptisch. Wie so ein alter Mann. Wie sich Kinder übrigens so die Zukunft vorstellen, hat Viessmann hier in diesem kleinen Video zusammengestellt. Irgendwie doch auch ganz drollig, die Kleinen.

Ich selbst habe da aber tatsächlich noch andere Gedanken. Bereits an anderer Stelle habe ich über das Thema energieautarkes Wohnen geschrieben. Was die Voraussetzungen hierfür wären, wie unter anderem eine smarte Heizungsregelegung, ein dezentrales Stromnetz sowie unabdingbar die hauseigene Stromversorgung. Wie das in der Praxis aussehen könnte, hat Viessmann in seinem Truck gleich vor Ort am Rande der Rennstrecke gezeigt. Hier wurde ohnehin der Bereich Energieverantwortung ganz groß geschrieben. So ist die Vitovalor zum Beispiel eine Brennstoffzelle samt Gas-Brennwertgerät. So ein Brennstoffzellen-Heizgerät senkt den Energieverbrauch gegenüber separater Strom- und Wärmeerzeugung um bis zu 40 Prozent. Wie das geht? Easy: beim Erzeugen des Stroms entsteht Wärme, die wiederum im Gerät genutzt wird, um Heizung und Wasser zu erwärmen. Zwei Fliegen mit einer Klappe auf weniger als einem Quadratmeter – staatliche Subvention inklusive.

Und dann wäre da ja noch die Sache mit dem Aufladen des eigenen Electro-Scooters, Pedelecs oder E-Autos in der Garage, ne. Angesichts aktueller Abgasskandale vielleicht auch gar keine schlechte Idee, auf eigene Lösungen zu setzen. Insgesamt ist die Brennstoffzelle eh eine ziemlich smarte und zugleich coole Lösung, die bequem in jedem Keller Platz finden könnte. Man stelle sich vor, man führe mit dem eigenen Stromgefährt ganz leise in die hauseigene Garage und hätte dort seine eigene Ladestation. Gekoppelt mit einer Brennstoffzelle und sagen wir, einer Photovoltaikanlage. Hach ach… fehlt nur noch der hauseigene Acker zum Familienglück, oder?

Haushalt, tiptop: Cary powered by Viessmann

Soweit ist es allerdings noch nicht. Zumindest nicht für mich. Als alleinerziehender Vater und Selbständiger hat mich indes noch ein ganz anderer Service während meines Besuchs in Beschlag genommen. Kennt ihr eigentlich Cary? Takecary?

Zeit ist wichtig, Zeit ist alles, vor allem dann, wenn man Kinder hat. Genau an dieser Stelle hakt Cary ein, denn: hierbei handelt es ich um eine Art Concierge-Dienst, der mithilfe von Partnern dafür sorgt, dass der Kühlschrank gefüllt, die eigenen vier Wände sauber sind und die Wäsche frisch bleibt. Für gerade einmal 9,90 Euro im Monat. Wie das geht? Auch easy: Cary stellt ein Nuki Smart Lock sowie den smarten Türbutler Nello One zur Verfügung. Mithilfe dieser smarten Geräte kann jedem Dienstleister temporär Zutritt zum eigenen Zuhause verschafft werden – auch, um zum Beispiel Pakete anzunehmen. Klingt im ersten Moment seltsam, ist aber absolut verlässlich und sicher. Und das Beste: man selbst braucht nie wieder einen Schlüssel mitzunehmen, da sich die Türen nun automatisch öffnen, sobald ich davor stehe – Geofencing sei Dank.

Und sonst? Während meine Tochter auf dem E-Prix ihre große Autoliebe wiederentdeckten durfte und am liebsten mit jedem Auto selbst gefahren wäre, gehe ich beruhigt nach Hause. Wissend, dass es Menschen da draußen gibt, die sich um die Zukunft sorgen und kümmern – so wie ich. Und das ist dann doch sehr beruhigend. Bis zum nächsten Jahr, E-Prix. Wir kommen definitiv wieder – und dann schauen wir auch mal in Deinem kinderaffinen Zwergenland vorbei, versprochen!

 


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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