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Erstlesebuch: „Das Okodil und der wunderbare Buchs...

Erstlesebuch: „Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar“ von Annett Stütze – Carlsen Verlag

Erstlesebuch: „Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar“ von Annett Stütze - Carlsen Verlag

Lesenlernen mit (tierisch viel) Spaß. Was aber tun, wenn einem plötzlich die Anfangsbuchstaben verloren gehen? So geht es dem Hauptcharakter aus „Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar“. Also macht er sich auf in die Stadt namens Alphabet. Ein Erstlese-Abenteuer mit witzigen Illustrationen und angenehm zu lesender Fibelschrift. So macht die Geschichte sogar interessierten, jüngeren Kindern sehr viel Spaß – wenn ich das Lachen der Vierjährigen hier neben mir richtig deute – „Papa, das ist ein Khaaa!“

Inhalt: Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar

Das kleine, gelbe Okodil läuft unruhig auf dem Marktplatz auf und ab. Wann ist es denn endlich soweit, wann geht der Buchstaben-Basar nur endlich los? Und dann ist es soweit:„Kommt alle her von nah und fern! Wir alle tauschen Buchstaben gern!“ ruft die Gans. Welchen Buchstaben könnte das Okodil aber wohl gebrauchen? Vielleicht ein albernes A? Oder ein cleveres C vielleicht? Das Okodil will so sein wie früher, dies scheint bloß schwieriger als gedacht. Und sein Freund, der Madenhacker macht es ihm auch nicht unbedingt leichter. Oft streiten die beiden sich einfach.

Dennoch gehen die beiden gemeinsam vom Basar ausgehend auf die Buchstabensuche. Einhorn, Feinhorn, Fokodil. Gar nicht leicht, die richtigen Buchstaben zu finden. Und so probieren die beiden allerhand Buchstaben aus, lernen unheimlich viele echte und fantastische Tiere kennen. Vom Laubfrosch bis zum Zitteraal, vom Turmfalken bis zur Laus. Und so findet das Okodil nach einigem Suchen erst das R und als Rokodil schlussendlich sogar das K. Und am Ende dieser abenteuerlichen Reise durch das tierische Alphabet leert sich das Marktplatz wieder, alle Tiere sind schon nach Hause gegangen – nur die Ledermaus dreht noch Runde um Runde.

Meine Einschätzung als Orlesepapa

Ob die Zauselmaus oder kleine Tiere auf großer Abenteuerreise. Die Reihe „Lesenlernen mit Spaß“ aus dem Carlsen Verlag macht immer viel Spaß. Und ich freue mich schon, gemeinsam mit meiner Tochter hier tiefer einzutauchen. „Das Okodil“ erstreckt sich auf sechs Kapitel mit etwas weniger als 40 Seiten und ist damit grundschulkindgerecht, würde ich sagen. Vorschulkinder brauchen zwischendurch eher mal eine Pause, zumal es ja wirklich viele Buchstabenspiele zu entdecken und verstehen gibt. Die kurzgehaltenen Sätze in Fibelschrift sowie die Dialoge machen dabei aber auch deswegen wirklich viel Spaß.

Die Buchstaben, die es zu entdecken gilt, sind farblich hervorgehoben. Oftmals unterscheiden sie sich zudem auch in der Größe von den anderen, so dass man nach entsprechenden Wiederholungen wirklich schnell alle beisammen. Doch auch die besonderen Worte, deren Anfangsbuchstaben sich immer wieder mal verwechseln und austauschen sind farblich gut unterscheidbar. Ich denke an das „Seepferdchen“, das “Feepferdchen“, das „Reichhörnchen“ und meinen absoluten All time favorite ud zwar für immer: das „Kotzelot“.

Fazit

Kreatives Leselernbuch mit toller Geschichte und überzeugender Darstellung.

Das Okodil und der wunderbare Buchstaben-Basar
Annett Stütze (Autorin), Britta Vorbach (Autorin), Meike Haberstock (Illustratorin)
Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Verlag: Carlsen (25. Juli 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783551068217
ISBN-13: 978-3551068217
ASIN: 3551068216
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 – 8 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 1,5 x 22,1 cm


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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