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Die ersten FreitagsLieblinge im Frühling, also fas...

Die ersten FreitagsLieblinge im Frühling, also fast…

Nicht alles, was in der Woche passiert, eignet sich für das feine Bilderformat der FreitagsLieblinge. Unheimlich viel habe ich telefoniert, unheimlich viel ist passiert und doch bleibt eigentlich alles ruhig wie immer. Kennen Sie das Gefühl, wenn an einem Tag oder auch zwei hintereinander alles nach Plan läuft? Sehen Sie, ich eigentlich auch nicht. Was sonst noch so in dieser Woche los war, das gibt’s in den FreitagsLieblingen der Marke März. Inklusive geballter Medienkompetenz und natürlich auch zwielichtiger Aktionen. Viel Spaß und psst…

Lieblingsmoment für mich

Mein Nachbar fragte mich vor Ablauf der Woche so ganz zwischen Tür und Angel:“Hey, Lust, Autos zu schieben? In Brandenburg?“ Und ich weiß nicht genau, was mich da geritten hat, aber ich sagte enthusiastischer zu als ich das vielleicht hätte tun sollen. Und so fuhren wir am Donnerstag durch Brandenburg und schauten uns schöne Autos an. Ansonsten ja wirklich nur wenig autoaffig, kann ich mich aber doch für feine Linien und Gestaltungen begeistern. Eine ungewöhnliche Abwechslung zu meinen sonstigen Schreibtischabenteuern – die ja eigentlich gar keine sind.

Lieblingsmoment mit Kind

Montagmorgen, 8 Uhr. Tochter drückt mir einen gelben Pickachu ins Gesicht und brüllt:“KIKANIIINCHEN!!!“ und ich weiß nicht genau, ob ich vielleicht nicht doch noch schlafe, ob ich lachen soll oder ob diese pädagogisch wertvolle Erziehung nicht ein gewaltiger Irrtum sei? Ich mag, wie meine Tochter sich so sehr an Worte und Silben erfreuen kann – und wie manchmal eben doch das eine oder andere daneben geht. In dieser Hinsicht sehe ich mittlerweile vieles von mir auch in ihr. Also nicht nur in den Dingen, die daneben gehen. Hoffe ich jedenfalls.

Lieblingsbuch

Während ich noch sehnsüchtig auf ein anderes Buch warte und dann noch zwei weitere bald schon hoffentlich in meinen und unseren Händen liegen werden, vertreibe ich mich die Zeit mit der Babysitter-Fibel. Vielleicht schaffen wir es ja auch mal, uns sos eine Babysitterin zu gönnen. Auch wenn meine Tochter längst kein Baby mehr ist. Mehr dazu später in der nächsten oder übernächsten Woche im Blog. Derzeit ist so viel los, dass ich nicht genau weiß, inwieweit sich mein Redaktionsplan noch ändert.

Lieblingsessen

Orrr, schon wieder essen? Haben wir nicht erst vor zwei Wochen über Essen gesprochen? Wussten Sie eigentlich, dass Schokobons nicht koscher sind, weil sie von einer Schicht aus Schellack umhüllt sind? Diese verhindert, dass die Schokolade in der Hand schmilzt. Leider besteht Schellack aus einer gekochten Brühe aus Schellack-Läusen und dem Harz, den sie absondern, um ihre Larven zu schützen. Bitte, gerne.

Übrigens: Das bedeutet, diese beliebten Schoko-Dinger sind nicht einmal vegetarisch. Tja.

Reden Sie niemals, ich wiederhole, niemals mit mir über Essen. Und sagen Sie jetzt nicht, ich hätte sie nicht gewarnt.

Inspiration der Woche

Der Ausritt in die brandenburgische Pampa führt für gewöhnlich durch den weiten Berliner Speckgürtel. Dieser ist in Wirklichkeit aber kein Speckgürtel, sondern eigentlich eine Reihe von Kleinstädten, die gemeinsam die Hauptstadt ergeben. Doch weder im ländlichen Brandenburg, noch im äußeren Ring von Berlin kann ich mir derzeit vorstellen zu leben. Das ist insofern verrückt, weil eigentlich nur wenig dagegen spricht. Meine Inspiration in dieser Woche ist also weniger Inspiration, als denn ein Gedankenanstoß. Ein Für und Wider, ein Hadern und Zaudern. Stadt gegen Stadtrand. Nur bei Brandenburg, da bin ich mir sicher: Brandenburg wird mir nicht passieren! Niemals! Sollte die Zombieapokalypse doch noch ausbrechen, dann dort. Wahrscheinlich ist schon längst im Gange, nur gemerkt hat es noch niemand.

Mehr FreitagsLieblinge der Woche gibt es wie immer bei der lieben Anna Luz, drüben auf ihrem Blog.


Als bloggender Vater einer dreijährigen Tochter schreibt Johnny über das Familienleben zwischen Kita, Kleinkind und Vereinbarkeit.

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  1. Sari

    12 März

    Urgs…Schokobons essen wird nie wieder so sein wie früher *lach*

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