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Gecko: Die Kinderzeitschrift zum Vorlesen und Mitm...

Gecko: Die Kinderzeitschrift zum Vorlesen und Mitmachen – ohne Werbung

Gecko Bilderbuchzeitschrift


Wer sagt eigentlich, dass gute Kindergeschichten nur in Büchern zu finden sind? Die Bilderbuchzeitschrift „Gecko“ beweist alle zwei Monate auf’s Neue, was gute Geschichten in Zeitschriftformat wirklich ausmacht. Lesen, staunen, mitmachen und das alles ganz ohne Werbung. Eine ganzwöchige Sonntagsempfehlung.

Gecko: Alle zwei Monate neue Kindergeschichten

Dass die Kleene und ich ganz mal gemeinsam ein Buch lesen, sollte sich ja mittlerweile herumgesprochen haben. Meist lese ich natürlich vor, wobei ich das kreative Nacherzählen denn meiner Tochter überlasse. Und mal ganz ehrlich: gibt es etwas Besseres und Schöneres als tolle Kinderbücher? Wohl kaum. Wer aber sagt, dass tolle Vorlesegeschichten ausschließlich in Büchern zu finden sind? Die Kinderzeitschrift „Gecko“ zeigt alle zwei Monate auf’s Neue, was tolle Geschichten in Zeitschriftenform ausmacht.

So findet sich in der Bilderbuchzeitschrift stets eine hübsche Sammlung an Geschichten, Sprachspielen und sogar Mitmachseiten. Unterteilt in unterschiedliche Kategorien wie „Wortsport“ oder „Das ausgelassene ABC…“ gibt es neben den Geschichten immer wieder auch kleinere Rätselseiten, die sich entweder ganz experimentell einem Thema nähern – oder eben als kreatives Wortspiel (siehe „Pudelsalat oder Nudelsalat“). Zusammen ergibt sich so ein sehr abwechslungsreiches Leseerlebnis, welches auch dank ihrer liebevoll gestalteten Illustrationen viel Raum für Spaß und Unterhaltung bieten.

Die zentrale Geschichte jeder Ausgabe kann übrigens dank unterschiedlicher Kooperationen u.a. mit dem OHRENBÄR auch ganz einfach angehört werden – dies geht entweder per TinyURL oder dem Abfotografieren des QR-Codes. Wenn man mal selbst keine Stimme hat, um dem Kinde vorzulesen.

Meine Einschätzung als Vorlesepapa

„Lesespaß für Groß und Klein“ steht auf dem Einband und wenn ich meine Tochter und mich so anschaue, muss ich sagen: stimmt! Es ist eine schöne Abwechslung, mal aus einem anderen Format vorzulesen. Meiner Tochter gefallen hingegen nicht nur die Geschichten wie der „Marmeladenwolf“, „Klops und der Bärenengel“ oder „Theobald langweilt sich“, sondern auch, dass sie ganz wild auch mal hin- und herblättern kann. Bei Hardcover-Büchern ist das ja manchmal schon etwas schwieriger.

Was mir persönlich sehr gefällt, ist die klitzekleine Rubrik am Ende des Heftchens: der sogenannte „Nachschlag!“. Hier finden sich immer handverlesen drei Büchertips zum Weiterlesen. Hierbei geht es stets um ein bestimmtes Thema. Seien es Märchen oder einfach saisonbezogene Lesebücher. Und im Gegensatz zu vielen anderen Kinderzeitschriften findet sich auf den Gecko-Seiten keine einzige Anzeige oder Werbeeinblendung. Das, was bei guten Kinder-Apps Gang und Gäbe ist, nämlich werbefreier Spaß, wird genauso auch hier umgesetzt.

Einziger Wermutstropfen: Viele der Kurzgeschichten hätten es wahrlich verdient, selbst als kleines Büchlein bei uns im Regal zu landen. Dann könnte man sie auch einzeln noch einmal herausgreifen.

Die Bilderbuchzeitschrift im Abo – Tipp inside

Die von der Stiftung Lesen empfohlene Bilderbuchzeitschrift erscheint regelmäßig alle zwei Monate. Eine Ausgabe kostet einzeln 6,80 Euro – im Jahresabo (sechs Ausgaben) kommt man auf eine Summe von 38,80 Euro. Das Schnupper-Abo, bestehend aus drei Ausgaben kostet hingegen schlanke 19,40 Euro. Diese Angaben sind natürlich ohne Gewähr. Kleiner Tipp: wer Wohngeld oder sonstige Leistungen bezieht, die für das Bildungs- und Teilhabeprogramm qualifizieren, kann die Kosten für ein Gecko-Abo hier einreichen – und bekommt sie komplett ersetzt!

Übrigens: Auf den Bildern sind etwas ältere Ausgaben der Zeitschrift zu sehen, weil wir uns wirklich sehr viel Zeit dafür nehmen und manches auch gleich mehrfach lesen / gelesen haben. Hier geht’s zur Gecko-Webseite: Die Bilderbuchzeitschrift.

Amazon Affiliate-Links. Das bedeutet, ich bekomme eine kleine Provision, wenn über darüber bestellt. Am Kaufpreis ändert sich für euch aber nichts, ne.


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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