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Hörbuch und Co. – Wenn Papa auch mal vorgelesen bekommt

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Oft nutze ich meine abendliche Freizeit, also jene Zeit, nach welcher sich das Kind in den Schlaf gewogen hat, um schnell noch etwas aufzuräumen. Oft genug steht am Ende des Tage aber die Frage: Serie, Musik, oder… ja, gibt’s da eigentlich noch etwas anderes? Als selbsternannter Vorlesepapa höre ich nämlich gerne auch einfach nur mal zu. Vorgelesen zu bekommen ist nämlich wirklich schön. Wir sollten alle viel mehr vorlesen und vorgelesen bekommen. Das fördert nicht nur den Geist, sondern beruhigt auch ungemein. Also, sofern man nicht gerade „Das Lied von Eis und Feuer“ hört, ist klar. Ich habe da aber eh gerade einen ganz anderen Favoriten…

-enthält audible-Produktlinks-

Oft nutze ich meine rar gesäte, abendliche Freizeit, um selbst auch ein wenig abzuschalten. Das gelingt nicht immer und manchmal muss ich auch noch ein wenig an meinen Textarbeiten feilen. Oft genug steht dann aber doch die Frage im Raum: was tun? Es gibt Abende, da möchte ich nicht mehr vor der Flimmerkiste hocken. Keine Serie streamen, kein serielles Fernsehen und schon gar nicht am Laptop sitzen. An manchen Abenden höre ich gern Musik. Alte Lieder, neue Lieder, Lieblingslieder. Manchmal auch Podcasts, z.B. über das aktuelle TV-Programm und so schließt sich der Kreis dann wieder.

Seit einigen Wochen schon habe ich aber eine sehr beruhigende Alternative zu Musik und Film/Serien für mich entdeckt. Eigentlich kein allzu großer Freund bisher gewesen, habe ich auch dank meiner Tochter wieder Vertrauen in das Genre gefasst. Die Rede ist von Hörbüchern bzw. Hörspielen.

Meine Tochter liebt es ja, vorgelesen zu bekommen. Sie liebt es aber auch, wenn eine Geschichte mit neuen Stimmen und Geräuschen zum Leben erweckt wird. Und so hören wir eben immer wieder und öfter auch Hörspiele wie zum Beispiel von Alexandra Helmig „Kosmo und Klax“ bzw. „Die Schule der magischen Tiere“ von Margit Auer. Beide haben wir in Festform, lies: als CD, und zwar mit allen Kratzerproblematiken.

Um mir selbst ebenfalls wieder etwas Rat und Ruhe zu holen, höre ich just auch mal wieder ein Hörbuch – ganz ohne Kratzer, nämlich „Du bist ok wie Du bist – Das Ende der Erziehung“ von Katharina Saalfrank. Ich bin sicher, wir kennen sie alle. Dieses Hörbuch gibt es aktuell bei audible ganz exklusiv und lohnt sich auf jeden Fall. Und das Beste daran: wer ein Amazon-Konto hat, kann 30 Tage ganz kostenfrei im Angebot stöbern. So habe ich nämlich auch angefangen und bin jetzt doch sehr froh, dabei geblieben zu sein. Das Handy wegzulegen, auf der Couch zu liegen, vorgelesen bekommen. Was für Kinder gut ist, kann für mich als Papa ja mindestens genauso gut sein. In diesem Sinne, probiert es mal aus. Oder falls ihr es schon macht, sagt, was sind denn eure Herzenshörbücher? Ich bin mal gespannt und probiere definitiv alle Tips aus.

Meine Tochter macht übrigens gleich mal den Anfang: „Stefanie Dahle, Der große Abenteuerspaß für mutige Mädchen mit Frida, Matilda und Milla“Der Name Stefanie Dahle mag dem einen oder anderen bekannt vorkommen und ich sage mal: wer ein „Erdbeerinchen Erdbeerfee“-Geschichte im Regal stehen hat, weiß jetzt warum. Während aber Erdbeerinchen ein eher konservatives, ausgleichendes Wesen hat, geht es hier endlich mal etwas wilder zu.

 


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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  1. Miii

    28 Februar

    ich gestehe – ich bin Hörbuch-Junkie :) bei Hausarbeiten ohne Kids, bei den Autofahrten von oder zur Arbeit, zum Einschlafen…
    Ich höre am liebsten Thriller & Co; aktuell von Jeffrey Deaver die Serie um Lincoln Rhyme (der Knochenjäger ist evtl ein Begriff).

    Und absolute Empfehlung für Detlef Bierstedt und Dietmar Wunder als Sprecher, die beiden schaffen es auf beeindruckende Art, dass man sofort merkt welcher Charakter gerade spricht.

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