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Kinderbuch: „Das Bären-Buch – Zu Besuch bei Bären aus aller Welt“ von Katie Viggers – Laurence King Verlag

Kinderbuch: „Das Bären-Buch - Zu Besuch bei Bären aus aller Welt“ von Katie Viggers - Laurence King Verlag

Mit Katie Viggers Bilderbuch „Das Bären-Buch – Zu Besuch bei Bären aus aller Welt“ lernen wir nach und nach alle Bärenarten dieser Welt kennen. Seien es die Panda-, Eis-, Schwarz- und Sonstwiebären. Danach treten sie in einen kleinen Wettbewerb, bei dem wir erfahren, wer von ihnen am besten schwimmen, klettern oder gar schlafen kann. Ist es vielleicht der Sonnenbär? Bei dem Kinderbuch aus dem Laurence King Verlag handelt es sich also viel mehr um ein Sachbuch, als denn um ein Geschichtenbuch – gerichtet an alle Kinder bis ins Grundschulalter und vielleicht auch bis darüber hinaus.

Inhalt: Das Bärenbuch – Zu Besuch bei Bären aus aller Welt

Das Bärenbuch ist wie vermutet kein klassisches Kinderbuch, sondern vielmehr ein kindgerechtes Bärenlexikon für Kinder bis ins Grundschulalter. Wie es sich aber für eine gelungene Aufführung gehört, stellen sich zu Anfang des Buches erst einmal alle Bären gemeinsam auf der Bücherbühne vor. Hier erfahren wir schon den ersten wertvollen Hinweis: weltweit gibt es lediglich acht Bärenarten.

Los geht’s im Hauptteil mit einer Doppelseite, die sich ganz dem Amerikanischen Schwarzbären verschrieben hat. Wir erfahren, wieviele Exemplare weltweit von ihm existieren, welche Unterarten es von ihm noch gibt, siehe dem Gletscherbär oder auch meinem Lieblingswuschel, dem Kermodebären. Natürlich gibt es darüber hinaus noch viel mehr. Wo halten Bären Winterschlaf, was fressen sie und wie groß werden sie eigentlich?

Gibt es vielleicht sogar Bären, die auf zwei Beinen laufen können? Ja, selbst die gibt es. Hallo Asiatischer Schwarzbär. Die Besonderheiten aller Bären wird hierbei noch einmal besonders herausgestellt. Wobei die Illustration nicht immer allzu ernst genommen werden sollte. Natürlich gibt es „Lydias Lippenbär-Salon“ nicht wirklich. Wäre es aber nicht eine lustige Vorstellung, wenn ein Lippenbär namens Lydia irgendwo im indischen Grasland tatsächlich ein Haarstudio hätte?

Nachdem wir alle Bärenarten sowie deren wichtigsten Unterarten kennengelernt haben, geht es in den Wettbewerbsteil. Wer kann am schnellsten laufen, wer am besten schwimmen? Klar, bei letzterem hat der Eisbär bestimmt die Nase vorn, oder? Ob Eisbären aber überhaupt auch gut klettern können? Hat jemand Lars, den kleinen Eisbären schon mal auf einem Baum klettern sehen? Oh stimmt, ja, als er das Chamäleon im Baum trifft, stimmt.

Übrigens: Puh, der Bär kommt auch vor. Also zumindest sein real existierendes Pendant. Der Sonnenbär, also eigentlich auch mein reales Pendant, ist äußerst scheu, liebt die Sonne und natürlich frisst er am liebsten, was wohl, na klar, Honig. Leider gibt es von diesen possierlichen Tieren nur noch weniger als 10.000 Exemplare.

Zum Schluss geht es um die Zukunft aller Bären. Diese ist nämlich keineswegs so gesichert, wie wir annehmen könnten. Und diese Tatsache, so finde ich, kann man Kindern auch durchaus zumuten, denn immerhin teilen wir Menschen unseren Planeten nicht nur mit den Bären, sondern mit allen Tiere.

Meine Einschätzung als Brummbärpapa

Bei diesem Buch schleudere ich Inhaltsangabe und Einschätzung gerne durcheinander. So will ich aber noch einmal erwähnen: das Buch richtet sich an alle Kita- und Vorschulkinder, wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es als charmantes Nachschlagewerk auch GrundschülerInnen gut gefallen würde. Die wirklich freundlichen und warmen Zeichnungen von Katie Viggers schmeicheln dem Auge. So ist man versucht, immer wieder mal reinzuschauen und etwas Neues zu entdecken.

Ich persönlich wäre wahrscheinlich ein Sonnenbär. Den gibt es nämlich tatsächlich, wie man auf Borneo oder Thailand sehen kann. Und wenn ich das nächste Mal in Kanada bin, muss ich unbedingt einen Weg finden, mir einen Kermodebären ins Handgepäck zu schmuggeln. Diese plüschige Wesen ist eine Unterart des Amerikanischen Schwarzbären – nicht zu verwechseln mit dem Asiatischen Schwarzbären. Oder dem Gletscherbären. Huch, ja, man merkt, ich mag Bären, oder?

Fazit

Das Sachbuch von Katie Viggers lädt nicht nur kleine Bärenfreunde zum Schmökern ein, sondern zeigt ihnen ihren Lebensraum auf der ganzen Welt.

Katie Viggers (Autorin), Birgit van der Avoort (Übersetzerin)
Das Bären-Buch – Zu Besuch bei Bären aus aller Welt
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Laurence King Verlag; Auflage: 1 (20. September 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3962440364
ISBN-13: 978-3962440367
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 0 – 6 Jahre
Verpackungsabmessungen: 30,4 x 22,2 x 1,2 cm


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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