Los geht's!
READING

Rezension: Lucie Marshall „Mama, I need to k...

Rezension: Lucie Marshall „Mama, I need to kotz“ + Verlosung

Lucie Marshall

Achtung: Das ist kein Liebesroman! Vielleicht ist es eine Liebeserklärung. An die Stadt, an die Familie und hinterrücks auch an das familiäre Berlin! Doch keine Sorge, kitschiger wird’s heut‘ nicht mehr. Lucie Marshalls zweites Werk „Mama, I need to kotz“ ist heute offiziell im Goldmann Verlag erschienen. Und ich gebe gleich mal meine Kinderportion Senf dazu. Und für euch habe ich auch ein Exemplar im Gepäck. Also von Lucies Buch, nicht von dem Senf. Obwohl..

„Mama, I need to kotz“ ist nach „Auf Highheels in den Kreißsaal“ Tanya Neufeldts (alias Lucie Marshall) zweiter Streich. Und der Titel lässt es bereits erahnen: Kotzen hat nur selten etwas mit Romantik zu tun. Es sei denn, jemand hält Dir die Haare während Du über der Schüssel hängst – dann vielleicht doch. Bleibt ergo festzuhalten, dass es sich bei dem ca. 250 Seiten starken Buch also definitiv nicht um einen Liebesroman handelt. Zumindest nicht im klassischen Sinne.

Vordergründig geht es darum, wie man als Familie die Entscheidung trifft, nach London zu gehen – und welche Veränderungen das vor allem im Alltag mit sich bringt. Doch im Hintergrund schwingt immer dieses gewisse Stückchen Berlinliebe mit. Manchmal ganz offensichtlich, manchmal versteckt es sich zwischen den Zeilen. Ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen: Lucie Marshall schreibt in kurzweiligen Episoden authentisch, sie schreibt offen. Über die Hysterie, über die Fragen und über das ganz Entspannte. „Eine Dusche in meinem Arbeitszimmer“ oder „Monstertrucks und Sockenrebellion“? Es ist ein manchmal recht verschrobenes Abenteuer, welches man als Mutter und als Familie zwischen London und Berlin so erleben kann. Verschroben? Ich weiß ja nicht, wie es in London ist, aber „verschroben“ passt als Beschreibung auch wunderbar auf den Berliner Familientrott.

Immer wieder geht es aber auch um ganz persönliche Gedanken, die sich Lucie Marshall als Mutter eines Sohnes, der früher als gedacht auf die Welt kam, macht. Und um die Vorwürfe vielleicht. Auch das gehört zur Offenheit ihres Buches. Der geneigte Leser, die geneigte Leserin merkt schon: eigentlich möchte ich überhaupt gar nichts über den Inhalt von „Mama, I need to kotz“ verraten, sondern euch den Spaß gönnen, es selbst herauszufinden.

Als Vater interessiert mich indes das „Adams“-Kapitel natürlich ganz besonders. Adam ist einer, der wenigen Väter in Lucie Marshalls London-Alltag. Und ich muss ehrlich sagen, es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie unaufgeregt dieses Buch sein kann. In dem Kapitel, in dem es um einen der wenigen Väter im Londoner Kita-Alltag geht, geht es in Wirklichkeit gar nicht um einen der wenigen Väter. Es geht schlichtweg darum, über was man sich mit ihm unterhalten kann. Über Immobilienpreise und über Schulen. Ja, Schulen ganz besonders. Das scheint immer Thema in London zu sein.

Dahingegen ließ mir die Episode zu Sams U7-Untersuchung das Blut in den Adern gefrieren. Ich glaube, ich möchte mein Kind jetzt zu keiner Untersuchung mehr schicken, wo sie wie ein Meerschweinchen über intellektuelle Stöckchen springen muss. Können Meerschweinchen eigentlich springen? Sagen wir, über Gurken vielleicht? Oder waren das jetzt doch Katzen? Miau?

Lucie Marshall „Mama, I need to kotz“: Verlosung

Das Buch „Mama, I need to kotz“ von Lucie Marshall ist heute im Goldmann Verlag erschienen und kann ab sofort entweder am großen Fluss oder in eurer Buchhandlung des Vertrauens erstanden werden. Zur Feier des Tages verlose ich unter allen LeserInnen ein Exemplar von „Mama, I need to kotz“ mitsamt einer kleinen Kinderportion Senf. Wer das Buch oder den Senf gewinnen möchte, der kann ganz einfach mitmachen: Je ein Kommentar hier unter dem Artikel oder auf meiner Facebook wird als Los gewertet. Am Samstag, den 25. Juni um 16:00 Uhr wird ausgelost.

Bitte gebt eine aktuelle Emailadresse an, damit ich euch im Falle des Gewinns anschreiben kann. Und jetzt Daumendrücken für alle GlücksritterInnen da draußen!

Amazon-Affiliate-Link:


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

RELATED POST

  1. Britta

    20 Juni

    Klingt so vielversprechend, ich brauche dringend was zu lachen…
    Senk bekommt der große Zwilling, der isst einfach alles!

  2. Mela

    20 Juni

    Etwas zum schmunzeln an lauen Sommerabenden. Und der Senf? Hm vllt Dressing?

    :)

  3. Mela

    20 Juni

    Etwas zum schmunzeln an „daskindschläftmalwiedergut“ Abenden. Und der Senf? Hmmmm? Vielleicht Dressing?
    :)

  4. Susa

    20 Juni

    Das hört sich super an! Lesen will! :)

  5. Linda klitzeklein

    20 Juni

    Hört sich vielversprechend an :-)
    Senf??? Marinade ;)

  6. Südland Mama

    20 Juni

    Klingt lustig und unterhaltsam… Bin gespannt…

  7. Anni

    20 Juni

    Würde ich gerne lesen. Klingt nach entspannter, lockerer, lustiger Urlaubslektüre.
    VG,
    Anni.

  8. Josi

    21 Juni

    Klingt nach humorvoller Lektüre. Würde ich gerne lesen. Ob man aus einer Kinderportion Senf Senfsauce und Ei kochen kann? Wird wohl nicht ganz reichen…

    • Hallo Josi,
      herzlichen Glückwunsch, Du hast das Buch gewonnen! Du wirst gleich eine Email von mir erhalten, damit wir alles weitere klären können! :D
      LG, Johnny

  9. Aaaah, da ist sie ja nun endlich, die Reszension. Ich war schon so gespannt und es klingt perfekt für mich. Da versuche ich natürlich auch mein Glück…naja und im Zweifelsfall muss ich es mir halt am Ende selber kaufen ^^

  10. Marie-Therese

    21 Juni

    Hätte ich sehr gerne!

    LG aus Wien

  11. Sinikka

    21 Juni

    Es ist ja Urlaubszeit, ich glaube da würde das Buch gut passen. Würde ich gerne lesen!

  12. Patrick

    22 Juni

    Hört sich spannend an. Hätte ich Interesse dran.

  13. Da würde ich auch gerne mein Glück versuchen und springe für ein Exemplar in den Lostopf.

  14. […] „Auf Highheels in den Kreißsaal“ und „Mama, I need to kotz“ folgt nun Tanya Neufeldts aka Lucie Marshalls dritter Bücherstreich. „Drei Zettel von Lilo“ […]

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.