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Miitopia: Anarchisch buntes Rollenspiel für Nintendo 3DS und 2DS

Das Thema Medien und Kinderspiele liegt mir ja immer wieder ganz nah. Und manchmal kann ich es gar nicht abwarten, bis meine Tochter alt genug ist, meinen Enthusiasmus und meine Ungeduld zu teilen. Leider kommen wir gar nicht so oft dazu, mal miteinander virtuell zu spielen. So achte ich darauf, dass die Computerspiele, die wir nutzen, eben mobil sind. Glücklich, wenn man dafür nicht immer sein Handy hergeben muss, sondern zum Nintendo 3DS Handheld greifen kann! Achtung: Miitopia inside!

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Die meisten von euch stehen ja voll auf die Nintendo Switch. Die kann man so bequem zu Hause wie auch unterwegs bespielen. Ich selbst bin aber eher Oldschool veranlagt und bevorzuge für beide Situationen unterschiedliche Konsolen. Ich sage nur: Generation Game Boy! Heute greife ich allerdings lieber zu anderen Mitteln. Den 3DS zum Beispiel. Zwei Bildschirme, Touchscreen, ordentlich angeordnete Steuerung und dazu noch WLAN und NFC.

Und während meine Tochter es liebt, auf dem kleinen Screen zu zeichnen (Disney Art Academy) bzw. ihren Bären zu versorgen (My Teddy Bear), erfreue ich mich ja immer mehr an dem etwas anderen Rollenspiel namens Miitopia. Wer letztes Jahr auf der blogfamilia-Konferenz für Familienblogger war, wird sich wahrscheinlich noch an die Spielfigur im Goodiebag erinnern. Auch ich hatte eine solche und habe nun endlich die Gelegenheit sie, gleich mal auszuprobieren, meine Amiibo-Figur. Doch was ist Miitopia eigentlich?

Das etwas andere Rollenspiel: Miitopia für Nintendo 3DS & 2DS

Miitopia ist die Fortsetzung von „Tomodachi Life“, wie ich gelernt habe. Auch hier gehen persönliche Ebenbilder von Freunden und Familienmitgliedern sowie prominente Figuren wild gemixt auf eine Abenteuerreise. Hierbei gibt es natürlich allerhand Fabelwesen und Feinde zu treffen bzw. in Runden zu bekämpfen. Und einen lockeren Spruch hat das Spiel eigentlich auch immer zur Hand, während die Figuren selbst immer komplexer werdende Bande schließen.

Achso, die Rahmenhandlung sei hier natürlich noch der Vollständigkeit wegen erwähnt: In einem virtuellen Königreich ist alles ganz harmonisch, bis der „dunkle Fürst“ (den man übrigens mit seinem eigenen Chef oder Lieblingsfeind personalisieren kann, doch dazu später mehr) alle Gesichter der Miis stiehlt und sie unter seinen Bösewichten aufteilt. Nun gilt es, diese Gesichter zu retten, ist doch klar. Als erstes gilt es also, einen Gruppe hierfür zusammenzustellen.

Die Persönlichkeiten der „Mii“ genannten Figuren basieren auf sieben unterschiedlichen Charaktereigenschaften (siehe mutig, vorsichtig, aktiv etc.), die wiederum in je eine von 12 unterschiedliche Rollen schlüpfen können – also siehe Krieger, Forscher oder wie wäre es vielleicht mit Katze? Je nachdem, wie die Charaktere zusammengewürfelt sind, lernen sie voneinander oder fangen eben an, sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. So gerät die Suche nach den Gesichtern gern auch mal schnell in den Hintergrund, ne.

Mein Eindruck als Zockerpapa

Zwar bin ich selbst kein allzu großer Freund von Rollenspielen, doch „Miitopia“ bietet ein unglaublich unterhaltsame Mischung aus RPG, Adventure, Sims und Anarchie, der man sich nur schwer entziehen kann. Aufgrund der vielen Wortspiele und populären Charaktere (Hallo, Michael Jackson, Hallo, Alf!) ist das Spiel nicht nur für Kids ab sechs Jahren top geeignet, sondern eben auch für mich als halbwegs Erwachsenen.

Besonders cool: Viele der Mii-Charaktere lassen sie per „Mii-Maker“ mit Gesichtern von Freunden und Familienmitgliedern besetzen. So wird die Geschichte an manchen Stellen noch einmal deutlich lustiger. So kann man nämlich mal ganz unverbindlich mit seinen Freunden oder vielleicht auch heimlichen Geliebten auf Abenteuerreise gehen. Oder eben mit Justin Bieber.

Fazit

Anarchisch buntes Rollenspiel, dass sich gar nicht wie ein Rollenspiel anfühlt, sondern mehr wie eine wildgewordene Simulation mit sehr realen Anknüpfungspunkte – dank bekannter Charakter und „Mii-Maker“.


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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