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Pampers für UNICEF: Mit einer Schnitzeljagd ganz e...

Pampers für UNICEF: Mit einer Schnitzeljagd ganz einfach Leben retten

Es ist noch gar nicht lange her, da wurde ich von einer Katze in die Hand gebissen. Die Wunden waren tief, bluteten jedoch kaum. Und doch kippe ich keine 24 Stunden später in der Rettungsstelle einfach um. Die Diagnose: angehende Sepsis, gleichbedeutend mit zwei unterschiedlichen Antibiotika intravenös, zwei weiteren oral sowie zehn Tage Krankenhaus, die ich mir als Alleinerziehender jedoch kaum leisten kann. Was das mit Pampers und dessen Engagement in der UNICEF-Initiative gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen zu tun hat? Mehr als man denkt, wir merken es bloß kaum. Wie auch ihr im Alltag dieses Engagement von Pampers und UNICEF unterstützen könnt? Und wie die Geschichte in der Rettungsstelle ausgegangen ist? Ganz einfach…

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Bevor ich mich ganz unvermittelt auf einer Trage wiederfinde, stellt mir die Krankenschwester im Behandlungszimmer noch eine Frage: „Sind Sie gegen Tetanus geimpft?“ Über die Frage muss ich länger nachdenken, als mir eigentlich lieb ist. „Ja, als Baby vielleicht?“ – wie banal eigentlich. Wenn man um seine Grundversorgung nicht weiter bangen muss, vergisst man sie, man nimmt sie als gegeben hin. Das gilt für den Zugang zu Lebensmitteln, ebenso wie für den Schutz vor Krankheiten. Wann meine letzte Tetanus-Impfung war, das weiß ich nun: sie war vor genau vier Wochen im Virchow Klinikum. Eine Frage, eine kurze Injektion – fertig. Aber damit wir uns richtig verstehen. Die Tetanusimpfung war eine Vorbeugungsmaßnahme, die mit der vom Katzenbiss ausgehenden Blutvergiftung nur nachrangig etwas zu tun hat. Zum Verständnis:

-> Tetanus, auch als Wundstarrkrampf bekannt, ist eine Infektionskrankheit, die muskelsteuernden Nervenzellen angreift und zerstört. Am Anfang sind die Symptome noch recht unspezifisch, sie ähneln denen einer Erkältung. Unbehandelt endet die Krankheit jedoch tödlich. Während einer Schwangerschaft sind nur zwei Impfungen erforderlich, um Mutter und Kind während der Geburt zu schützen. Mütter sind danach mindestens drei Jahre, Neugeborene die ersten zwei Monate ihres Lebens geschützt. Antibiotika helfen bei Tetanus leider nicht.

Der Zugang zu der entsprechenden Impfdosis ist hierzulande so selbstverständlich wie Schrippe und Brezel. Viele von uns sind schon seit Babytagen gegen Tetanus geschützt. Doch das ist keineswegs überall auf der Welt so – besonders Mütter und ihre Neugeborenen in weniger entwickelten Ländern und Krisenregionen sind von der eigentlich leicht zu bekämpfenden Infektionskrankheit betroffen.

Auch deswegen unterstützt Pampers bereits seit 12 Jahren UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Kindern, gemäß dem Motto „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“. Die lange Zusammenarbeit zeigt, dass es noch viel zu tun gibt. Zwar konnten in den vergangenen Jahren bereits mehr als 100 Millionen Mütter und Neugeborene vor Tetanus geschützt werden, doch bis zum heutigen Tage sind noch immer mindestens 53 Millionen Mütter und Frauen im gebärfähigen Alter gefährdet.

Und um sich selbst und auch uns ein Bild von der UNICEF-Initiative vor Ort zu geben, machte sich Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann erst kürzlich auf nach Haiti, um vor Ort die Umsetzung des Impfprogramms wie auch dessen Bedeutung für die Mütter und Frauen persönlich in Augenschein zu nehmen. Ihre Eindrücke von der Reise gibt es unter anderem auf Pampers Deutschland YouTube. Übrigens: Zwar konnte auch dank der Pampers-Initiative mittlerweile der Eliminierungsstatus der WHO für Tetanus bei Müttern und Neugeborenen auf Haiti festgestellt werden. Da das Land aber immer wieder von Naturkatastrophen bedroht ist, gilt es natürlich umso mehr, hier ein nachhaltiges Impfsystem zu etablieren.

Im Alltag helfen: Beim Windelkauf oder einfach zu Hause am PC – per Videoaufruf

Natürlich kann nicht jeder von uns persönlich dorthin gehen, wo Hilfe gebraucht wird. Aber kann man sich nicht auch als private Person, als Familienmutter oder -vater im Kampf gegen Tetanus engagieren – quasi im Alltag? Ja, na klar! Auch in diesem Jahr unterstützt jeder Kauf einer Packung Pampers Windeln (ausgenommen Sleep & Play) sowie jeder in der Pampers Club App eingescannter Kassenzettel den Kampf gegen Tetanus. Die App ist übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal Teil der Aktion. Helfen im Alltag und zwar von Oktober bis Dezember? Eigentlich ganz einfach. Doch natürlich hat nicht jeder von uns einen kleinen Windelhelden bzw. eine kleine Windelheldin zu Hause.

Meine Tochter ist ja auch erst seit kurzem wirklich windelfrei. Und doch bleiben mir als Vater noch einige andere Wege offen, um Pampers im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen zu unterstützen. Zm Beispiel mit einem Videoaufruf. Moment, mit einem Video Leben retten? Ja, so einfach kann das sein, denn pro Aufruf unterstützt Pampers seinerseits die UNICEF-Initiative mit dem Gegenwert einer Impfdosis. Oder anders gesagt: „1 Videoaufruf = 1 lebensrettende Impfdosis“ – das Video findet ihr unten!

Die Pampers Schnitzeljagd: „1 Teilnahme = 10 Tetanus-Impfdosen“ – mitmachen lohnt sich!

Oder wie wäre es mit der „Pampers für UNICEF“-Schnitzeljagd? Eine feine Online-Aktion, bei der auch Familien ohne Windelkinder ganz spielerisch helfen können. Jede Teilnahme sichert darüber hinaus nicht nur eine, sondern gleich zehn lebensrettende Tetanus-Impfdosen. Und tolle Preise gibt es natürlich auch zu gewinnen. Der Name ist indes Programm. Bei der Schnitzeljagd geht es darum, nacheinander bestimmte Windelhelden-Abzeichen zu entdecken.

Insgesamt gibt es fünf Abzeichen, die zeitlich versetzt auf der Pampers für UNICEF-Webseite versteckt werden. Beim Anklicken des Abzeichens erscheint eine Frage, nach deren korrekter Beantwortung Pampers nicht eine, sondern den Gegenwert von gleich zehn lebensrettenden Impfdosen bereitstellt. Findet man im Zeitraum bis Ende Dezember alle Abzeichen und kann alle Fragen richtig beantworten, so werden dadurch nicht nur insgesamt 50 lebensrettende Impfdosen ausgelöst, sondern man erhält zudem auch die Chance auf einen besonderen Überraschungspreis. Außerdem winkt die Chance auf den Gewinn von einem Monatsvorrat Pampers Premium Protection, Baby-Dry oder Baby-Dry Pants.

Hier geht’s zur Pampers Website – Schnitzeljagd

Halten wir also fest:

Ob Windelkauf, eingescannter Kassenzettel (Windel und Feuchttücher) oder Videoaufruf. Der Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen kann ganz einfach Teil unseres Alltags sein. Und wer wie ich nur noch selten am Windelregal vorbeikommt sagt einfach: „Hallo, Schnitzeljagd!“ Hier verzehnfacht sich sogar der unterstützende Anteil und kann weiter steigen. Zumindest, sofern man die Abzeichen auf der Pampers für UNICEF-Webseite findet und die Fragen entsprechend richtig beantwortet. Und was zu gewinnen gibt es natürlich auch.

Hätte ich das vor vier Wochen in der Rettungsstelle schon gewusst, hätte ich wahrscheinlich anders über die Frage „Sind Sie gegen Tetanus geimpft?“ gedacht. Sie ist keineswegs banal. Der Kampf geht also weiter. Ich selbst durfte übrigens nach fünf Stunden Infusion, Reinigung, Röntgen und Wartezeit wieder nach Hause gehen. Geimpft und mit ausreichend Medikamenten ausgestattet, sollte ich keine fünf Tage später wieder völlig kuriert sein. Hm. Wäre es nicht eigentlich schön, wenn mehr Menschen dieses Privileg, vor Krankheiten und Infektionen geschützt zu sein erfahren könnten? Eben… !

Hier ist wie angekündigt schon mal das passende Pampers Aktionsvideo:

Bildnachweis: Pampers Deutschland


Als bloggender Vater einer dreijährigen Tochter schreibt Johnny über das Familienleben zwischen Kita, Kleinkind und Vereinbarkeit.

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  1. Silke

    4 Dezember

    Wir sind große Fans der Pampers App. Dass man mit der jetzt auch einfach so mithelfen kann, wussten wir gar nicht. Da muss ich gleich mal den letzten Bon raussuchen :-D

  2. Sam

    5 Dezember

    Leider merkt man immer dann erst, was man hat, wenn es weg ist. Wenn man es nicht sehen muss, existiert es auch nicht. Es ist traurig, wieviele Menschen einfach wegschauen. Dabei kann es so einfach sein, im Alltag zu helfen. Kleinigkeiten oder Gesten. Dir ging es ja auch so, oder?
    Nachdenklichen Gruß
    Sam

  3. Anne

    5 Dezember

    Ich muss gestehen, ich stehe Pampers skeptisch gegenüber, finde es aber gut, dass sie solche Initiativen unterstützen.

    Lg Anne

  4. Bettina Love

    5 Dezember

    Bettina Zimmermann ist klasse

  5. Gesa

    5 Dezember

    Hallo Johnny,
    tröste dich, ich weiß auch nicht, wann meine letzte Impfung war. Aber ich weiß, dass ich gut versorgt bin, sollte es mal soweit kommen. Gut, dass es Aktionen gibt, die versuchen, dass allen Menschen diesen Zugang ermöglichen möchte.
    Gesa

  6. Sven

    5 Dezember

    Es gibt zwar nichts zu gewinnen wie bei den Superheldinnen, aber dennoch eine gute und wichtige Sache. Wir haben zu Hause zwar andere Windeln, aber die Schnitzeljagd sieht interessant aus. Danke Dir, Johnny. Dein Blog gefällt mir echt gut.

  7. Gunnar

    8 Dezember

    Hi Johnny, danke für den Tipp! Wird gleich heute beim Wochenendeinkauf umgesetzt! Warum ist es eigentlich nicht immer so einfach?
    Gunnar

  8. Saskia

    8 Dezember

    Man darf nicht vergessen, dass Pampers zu Procter&Gamble gehört und denen ist Profit wichtiger als das Wohl der Kinder. Gute Aktion, man sollte aber kritisch bleiben, Johnny.

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