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Bilderbuch „Mond. Eine Reise durch die Nacht“ von Britta Teckentrup – Ars Edition

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Schon seit Kindertagen bin ich eine Eule. Kaum etwas ist mir näher als die Nacht. Das hat sich bis zum heutigen Tag kaum verändert. Nicht immer im Einklang mit meinem Papaalltag, aber so ist das eben. Das magische Bilderbuch „Mond. Eine Reise durch die Nacht“ von Britta Teckentrup ist frisch bei Ars Edition erschienen – und ich konnte kaum an mich halten und musste reinschauen. Dunkle, aber nicht düster illustrierte Mondgeschichte. Und etwas zu Lernen gibt es auch – zumindest dann, wenn man ein Kind ab drei Jahren zu Hause hat.

Inhalt: „Mond. Eine Reise durch die Nacht“ von Britta Teckentrup

Erwachsene wissen natürlich, warum der Mond nachts scheint. Denn eigentlich scheint er ja immer, nur kann man ihn eben nicht immer so gut sehen. Außer in der Nacht. Und genau hier beginnt auch die magische Vorlesereise von Britta Teckentrup. Durch unterschiedlichste Landschaften, durch Flora und Fauna hindurch lernen wir ganz unterschiedliche Tiere und Umgebungen im Mondlicht kennen. Vom Wüstensand bis hin zum Nordpol geht die Reise, die bei allem Abenteuer genau dort endet, wo sie angefangen hat: zuhause.

Hierbei begleitet uns über allem natürlich auch immer der Mond selbst – beginnend als Sichel, bis er als ganzer Vollmond erstrahlt und dann wieder nach und nach abnimmt. Das Schöne daran: durch die Ausstanzungen („Gucklöcher“ genannt) erscheint der Mond sehr plastisch und man hat das Gefühl, dass man ihn fast greifen kann. Gut, dass hat jetzt nicht viel mit dem Inhalt zu tun, sollte aber nicht unerwähnt bleiben.

Meine Einschätzung als Nachtpapa

Auf zwölf Doppelseiten werden wir in eine magisch dunkle Welt entführt, die jedoch weder gefährlich noch bedrohlich daherkommt. Dafür sorgen immer wieder wunderbaren Illustrationen sowie natürlich die unterschiedlichen Formen des Mondes. Die Geschichte selbst wird mit je zwei gereimten Zeilen pro Seite vorangebracht und erweist sich als sehr klar und sehr zurückhaltend. Das gefällt mir sehr, denn alles, was es zu sagen gibt, lässt sich wirklich auf diese wenigen Worten herunterbrechen. So haben denn auch die Bilder viel Zeit, auf den Vorlesepapa und meine Dreijährige einzuwirken. Insgesamt aber handelt es sich weniger um einer zusammenhängende Geschichte, sonder eher um eine szenische Lesung.

Oder anders gesagt: Ganz gleich, wo wir uns auf unsere Vorlesereise befinden, überall sehen wir den Mond. Dieser ist auf der ganzen Welt der gleiche. Und es gibt so einiges zu lernen über dieses vertraute Himmelsgestirn. Viele schöne Erkenntnisse, kindgerecht verpackt.

Fazit

Beim Anblick der Illustrationen möchte man sofort an Magie glauben. Auch die Geschichte ist wunderbar erzählt und ist dank ihrer zurückhaltenden, gereimten Art durchaus auch für Kinder jünger als vier Jahre geeignet.

Britta Teckentrup
Maria Höck (Übers.)
Mond. Eine Reise durch die Nacht
Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Ars Edition (15. Januar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3845818913
ISBN-13: 978-3845818917
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 6 Jahre
Originaltitel: MOON
Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 0,9 x 28 cm

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Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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