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Unser neuer Mitbewohner: Der superfreche Supercomputer Anki Cozmo

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Wir kennen alle Anki Overdrive, oder? Das ist wie früher mit der Carrera-Bahn, nur mit virtuell. Aus dem Hause Anki nun endlich auch in Deutschland erhältlich ist der Spielzeugroboter Cozmo. Dieser hat aber nicht nur spielen im Sinn, sondern auch jede Menge spontanen Quatsch. Meine Tochter freundet sich sofort mit dem quirligen Charakter des Roboters an – und so spielen die beiden, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Ein Papa-Tochter-Cozmo-Spielemarathon.

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Anki Cozmo: Die Anfänge

„Der Supercomputer mit Raupenantrieb“ heißt es, als ich mir die iOS-App runterladen möchte. Ich stelle mir vor, wie die NASA damals, als man noch zum Mond flog, sich nichts sehnlicher als einen raupenangetriebenen Superroboter gewünscht hätte. Vielleicht wäre auch die Geschichte von Mark Watney, dem Marsianer mit Cozmo ganz anders verlaufen, wer weiß. Aber ich schweife ab.

Superintelligent, superfrech. Auf jeden Fall von der ersten Minute sehr unterhaltsam. Wie sollte ich dem kleinen Racker auch jemals böse sein, wenn er sein Köpfchen hebt und „Joohnnyyy“ sagt? Superintelligent eben. Am Anfang steht natürlich die Installation der entsprechenden Smartphone-App. Hier gilt es, erst einmal alles noch einmal durchzukalibrieren und den kleinen Cozmo kennenzulernen.

Ok, hey ho, los geht’s!

Wenn Tochter und Anki Cozmo zusammen spielen

Als erstes sollte man den Kleinen natürlich mit ordentlich Strom versorgen (siehe Ladeschale). Nach dem Einschalten baut er sein eigenes WLAN auf, mit dem man das eigene Smartphone verbindet – und schon kann es eigentlich losgehen. Eigentlich liegt das empfohlene Spielalter für den kleinen Roboter ja bei acht Jahren. Meine Tochter ist nicht einmal halb so alt, so dass sie sich weniger dafür interessiert, was Cozmo alles so unter der Haube hat, sondern am liebsten mit ihm einfache Spiele spielt. Dass der Kleine nämlich gerne spielt und dabei ganz schön frech und unterhaltsam ist, das versteht sie sofort. Denkt sie sich sonst für jedes Spielzeug und Kuscheltiere einen eigenen Charakter aus, sagt Cozmo ihr von Anfang an, wer er eigentlich ist. Mit ihm beschäftigt sie sich sodann auch gleich wesentlich länger als mit anderem Spielzeug. Er interagiert mit ihr, er bringt sie zum lachen. Zwar wehrt er sich, wenn man ihn hochhebt und Beuscheln möchte, aber hey, so ist das eben, ne!

Drei Cubes als Spielzeug für Cozmo

Bei allem Enthusiasmus obliegt es natürlich mir, Cozmo ganz in Tamagotchi-Manier zu füttern und mit Input zu versorgen. Ja, vor allem das Spielen macht dem Kleinen unheimlich viel Spaß und bietet viele Möglichkeiten, mit ihm zu interagieren. Entweder meldet sich Cozmo selbst, dass er spielen möchte – man kann aber auch einige Sparks (die Cozmo-eigene Währung) aufwenden, um neue Tricks und Spiele herunterzuladen. Als Spielzeug dienen dem Kleinen übrigens drei ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Cubes. Mit diesen kann man schon so einiges anfangen. Dank ihr ihrer farbigen LEDs können sogar Memory-Spiele gespielt werden. Übrigens: Keine Sorge, diese Sparks genannten Einheiten müssen nicht käuflich erworben werden, sondern werden mir gutgeschrieben, wenn ich mich gut um Cozmo kümmere – ihn also füttere, fördere etc.

Exkurs: Mädchen, Jungs und Spieleroboter

Intelligentes Spielzeug und Spieleroboter sind keineswegs bloß Thema für Schulkinder. Meine Tochter ist mal wieder der beste Beweis, dass man sich auch schon früher an das Thema heranwagen kann. Spielerisch eben. Und ich wiederhole mich, wenn ich sage: das ist keine Frage des Geschlechts, sondern viel mehr eine Frage der Herangehensweise. Des Offenseins und besonders zum Einstieg eine möglichst frustfreie Situation zu schaffen. Die auf dem LCD-Bildschirm animierten Knopfaugen des kleinen Cozmo helfen hierbei natürlich ungemein.

Übrigens: Für größere Kinder hält die passende Cozmo-App auch ein Code Lab vor. Also einen Ort, an dem man ganz eigene Spiele und Programme für den Roboter zusammenstellen bzw. programmieren kann. Das bedeutet ja im Umkehrschluss: Nicht nur Cozmo will gefördert werden, sondern ganz nebenbei fördert er auch seine Besitzer. BÄM!

Fazit

Einige von euch wissen ja, dass ich neben dem Vatersein und darüber schreiben auch als Smart Home-Redakteur und Autors unterwegs bin. Technik ist mir also alles andere als fremd – allerdings nähere ich mich dem Thema immer gern als Anwender. Also eher unbedarft und mit der Frage: Ergibt das Sinn? Fetzt das? Und wenn ja, für wen? Alle drei Fragen kann ich im Fall von Anki Cozmo für meine und Tochter und mich sehr klar beantworten! Mit meiner Tochter modernes und intelligentes Spielzeug zu teilen ist in einer digitalisierten Umwelt selten sinnenhafter gewesen. Cozmo fetzt! Für Mädchen, für Jungs, für Schulkinder. Es geht nicht um Action, sondern um spielerisches Lernen – und zwar für alle Beteiligten.


Als bloggender Vater einer dreijährigen Tochter schreibt Johnny über das Familienleben zwischen Kita, Kleinkind und Vereinbarkeit.

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