Los geht's!
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Wochenende in Bildern: Die Sommergrippen-Edition #...

Wochenende in Bildern: Die Sommergrippen-Edition #124

Wochenende in Bildern

Das Wochenende in Bildern meldet sich dieses Mal ganz typisch aus dem leeren Krankenbett, in dem ich eigentlich selbst liegen sollte. Da draußen gibt es aber doch viel zu viel Sonne und Seen und auch zu sehen,  sodass ich mich nur schwerlich an die Bettruhe halten mag. Das geht natürlich nur so semigut aus, ist eh klar. So will es nun mal das Gesetz. Viel Spaß also mit Produktnennungen aus den eigenen vier Wänden, entspanntem Badeseefeeling und… Alltag, ja Alltag, sagen wir doch mal so, wie es ist. Na, los geht’s!

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Werbung? Oh DSGVO, what’s the point…

Das Wochenende in Bildern wird wie so viele andere Wochentage auch wie so oft vom Paketboten meines nicht ganz so großen Vertrauens eröffnet. „Na, wir sehen uns jetzt ja auch jeden Tag! Johnnys Papablog, wa!“ Und für einen Moment fühle ich mich, als wohnte ich auf dem Dorf und für einen Moment mag mir das tatsächlich gefallen. Was der Carlsen Verlag mir da hat zukommen lassen, also neben dem Kinderbuch von Günther Jakobs, das werde ich bald schon nach und nach hier an Ort und Stelle kund tun, ist doch klar.

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Wochenende in Bildern: Freitag bis Sonntag

Auch am Wochenende darf der Haushalt nicht so ganz vergessen werden. Das rächt sich sonst ganz bitterlich. Der macht sich nämlich auch sonst nicht von allein. Wie heißt es doch so schön: fFür mehr Realität im Wochenende in Bildern. Und ja, eine gewisse Affinität zu Streifen ist nicht wegzudiskutieren.

In Berlin wie vielleicht auch anderswo grassiert in diesem Jahr ein ziemlich aggressiver Krankheitserreger. Auch die Vierjährige hat es vor einiger Zeit erwischt. Hat sie das Fieber mittlerweile hinter sich, den Husten wird sie indes noch immer nicht so ganz los. Und während alle schon die Krankheit aushalten mussten, also den Erreger, ging er an mir bisher einfach vorbei. Bis Dienstag. Ich kann die Tage, an denen ich in den letzten 12 Monaten krank war an genau einer Hand abzählen. Kranksein ist auch einfach keine Option, machen wir uns nichts vor. Kranksein fetzt auch so gar nicht. Und so auch dieses Mal. Allerdings führt das dazu, dass ich weder die Playtime besuche, noch die Fashion Week. Es ist ein Trauerspiel…

Ich fühle mich am Wochenende aber schon wieder fit genug, um zu verdrängen und nach Brandenburg zu fahren. Ich glaube, ich mag diesen Sommer in Brandenburg. Dieser Sommer ist so ein bisschen wie Fußball-WM. Hätte ich mir nie im Leben so träumen lassen, aber irgendwie ist es doch genau richtig so.

Über die Dürre in Brandenburg möchte ich derweil jedoch nicht sprechen, Stichwort: verdrängen. Man kann sie aber dennoch förmlich greifen und vielerorts haben die Landwirte bereits damit begonnen, die Felder zu… roden? Mähen? Einzufahren? Wie sagt man das? Ich komm‘ doch aus der Stadt und kenne mich nicht so gut aus. Und manchmal sehen diese Stoppelfelder so aus, als wäre der Sommer schon wieder vorbei.

Nach diesem wunderbaren und ruhigen und wohligen Ausritt sagt mein Körper für sich erst einmal alle weiteren Termine ab und macht sein eigenes Ding. Es war wohl doch noch zu früh für ihn. Und das, während mein Kopf steif und fest behauptet, dass dieser Ausritt heute richtiger und besser kaum hätte sein können. Ruhe im Kopf, Sturm im Körper, aber irgendwas ist ja immer.

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Tochter und ich betreiben am Morgen (Achtung, Nerdwitz) Windowshopping. Nachdem sich die Tigerbox vor einigen Tagen sehr unrühmlich von uns verabschiedet hat, soll nun die Toniebox bei uns Einzug halten. Die Vierjährige farb- und stilsicher wie immer darf natürlich selbst aussuchen. Ob ich dann aber auch genau das bestelle… nun… tun wir einfach mal so, als wäre das so…

Der Abend und damit auch das Wochenende in Bildern klingt damit aus, dass ich es endlich mal schaffe, die zweite Staffel LEGION zu schauen. Das darf man sich ungefähr so vorstellen: ich sitze auf der Couch und brülle alle 30 Sekunden den Fernseher an – „Was ist das? WAS IST DAS? WAS ZUM…?!!!eins!!!elf!!“ LEGION ist eine der bildgewaltigsten, mutigsten und auch intelligentesten Serien der letzten Jahre – und ist dabei sowas von komplett durchgeknallt und immer mindestens auf drei bis vier Ebenen zu sehen. Technik aus der Zukunft mit dem Look der 1960er Jahre, gepaart mit ganz simpler Quantenmechanik – ganz X-Men auch. Die zweite Staffel dreht da gerne noch ein paar Grad heißer als die erste und ich frage mich zwischendurch, ob man nicht doch mal jemanden zu Noah Hawleys Haus schicken sollte. Um zu sehen, ob alles in Ordnung mit dem Jungen ist. Damit er noch viele, viele Episoden schreiben kann… und singen kann dieser Teufelskerl auch noch. Was mache ich nur falsch?

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Schaut doch auch mal bei Frau Mierau rein. Dort gibt es nämlich den passenden Wochenende in Bilder-Linkup. Lohnt sich immer!


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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