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Wochenende in Bildern: Anekdoten rund um den Wedding #48

Wochenende in Bildern, Kind bei Papa auf dem Arm mit Blümchenkleid und Pusteblume

Ein langes Wochenende in Bildern, dass bereits am Donnerstag mit der blogfamilia begann und dank Brückentag am Ende der Woche irgendwie nur wenig Erholung versprechen wollte. Solange aber die Sonne scheint, ist das alles ja nur halb so schlimm. Viel Spaß mit den Anekdoten vom Wochenende. Mit Bildern. Und einer Erkenntnis über den Mutter, die eigentlich auch gar keine neue Erkenntnis ist. Alles eben wie immer. Viel Spaß.

Wochenende in Bildern: Freitag

blogfamilia Goodie bag an Katze, Mobilblitzbild.

Das lange Wochenende wird von der Elternbloggerkonferenz blogfamilia eröffnet. Trotz ihrer Größe hat sie dann doch etwas sehr Familiäres. Welche Erkenntnisse ich aber von der zweiten Auflage der Konferenz gewinnen soll, weiß ich noch gar nicht so genau.

Vielleicht die hier: Du kannst Dein Fahrrad im Wedding zwei Jahre lang draußen stehen lassen, ohne das etwas passiert. Parkst Du es für einen Abend im Prenzlauer Berg, wird es gleich kaputt getreten.

Irgendwann komme ich aber doch noch zu Hause an und sichte die Inhalte des Goodie bags. Gemeinsam mit Katze. Die sichert sich gleich die Sesamstraßen-Squeezies. Nun gut, nicht mein Metier, der Kampf ist schnell entschieden. Ich bin ohnehin ganz hin und weg von dem Leuchtturm-Buch von Rabach und dem Stabilo-Set.

Ein erster Gedanke, der mir auf der blogfamilia in den Sinn kam, habe ich bereits verbloggt: Muttertag ist überflüssig – und doch notwendig!

 

Leider nicht im Bild: die leckere Schokolade, die mir die liebe Severine aus der Schweiz mitbrachte. Für mich und mich und mich ganz allein. Vielleicht war ich aber auch nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und ein klein wenig dreist. Tjanun. Waff?

 

Spielplatz mit neuem Spielgerät, nicht im Bild: Blümchenkleid

Brückentag. Der Tag, an dem statistisch betrachtet die Rettungsstellen der Stadt höchste Konjunktur haben. Klar. Jeder will raus ins Freie, will mal ein langes Wochenende. Die Angestellten in den Rettungsstellen müssen genau das dann ausbaden. Meine Helden der Arbeit – denen ich am heutigen Tag aber zum Glück nicht begegnen muss.

Stattdessen gibt es ausgedehnte Spielplatz-Action mit Tochter. Auch ihre Mutter gehört zu den Helden der Arbeiterklasse, denn auch sie muss am heutigen Brückentag in die Praxis fahren. Irgendwer muss den Laden ja am Laufen halten.

 

Pusteblumenzeit, genug gesagt!

Fragte man meine Tochter, ihre Antwort wäre eindeutig. Die beste Jahreszeit ist nicht der Sommer und auch nicht der Winter. Es ist Pusteblumenzeit. Jahreszeitlich dieses Niemandsland zwischen Frühling und Sommer, in dem sich der Löwenzahn seinen weißen Afro aufsetzt – und von meiner Tochter weggepustet wird. Und ganz heimlich ist es auch meine liebste Jahreszeit. Keine schlechte Laune, die sich nicht mit einer Pusteblume vertreiben ließe. Es müssten immer Pusteblumen da sein. Und dann, wenn alles doof ist, dann wären wenigstens Pusteblumen da.

Wochenende in Bildern: Samstag

Ich bin ganz ruhig, ich bin ganz ruhig. Ich bin ein ruhiger See.

Jetzt halten wir bitte alle mal kurz die Luft an. Sollten sie am Samstag morgen ein Erschüttern der Macht gespürt haben, dann kann ich sie sogleich beruhigen. Alle Planeten sind noch genau dort, wo sie hingehören, alle Riesenkanonen liegen immer noch in Schutt und Asche. Nur der Kaffee im Hause Johnny, der war heute morgen nicht dort, wo ich ihn erwartet hatte. Ein Samstag morgen ohne Kaffee. Ich wünschte, ich hätte wenigstens eine Pusteblume. Oder zwei.

 

Wollmütze bei Sonnenschein? Hauptsache Kopfbedeckung!

Das Kleid von maxomorra, muss ich gestehen, hat mich anfangs aufgrund des eintönigen Musters nicht so sehr gepackt. Ich muss aber gestehen, dass es meiner kleinen Tochter doch ganz vorzüglich steht. Sie selbst sieht das übrigens auch so. Wir wundern uns also nicht, dass meine Tochter an diesem Wochenende in Bildern immer das gleiche Kleid trägt. Das muss so.

 

Spielplatzzeit. In der Sonne. Ohne Hut. Rabenvater!

Kaum in Bildern festgehalten hingegen, zumindest nicht in blogtauglichen Bildern, ist der Rest des Samstags. Wir, also Tochterkind und ich waren trotz angehender Erkältung den ganzen Tag draußen und haben die diversen Spielplätze in der Umgebung unsicher gemacht. Also fast alle. Immerhin gleich drei. Man kann über Berlin vieles sagen, aber es gibt Gegenden, in denen es wirklich eine schöne Auswahl für Kinder gibt.

Wochenende in Bildern: Sonntag

Meine Freundin war heute morgen die wahrscheinlich einzige Frau im Bäckersladen und vielleicht ist das alles, was man über mich als Vater und Muttertag wissen muss. Nach dem Frühstück verabschieden sich die Frauen des Hauses in Richtung Freizeit, während ich die Elterndienste erledige und das Picknick später vorbereite. Wäsche waschen, essen kochen, aufräumen. Am Muttertag. Alles wie immer.

 

Spielzeugfrei

Ab morgen beginnt im Kinderladen das Experiment „Spielzeugfrei“. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass ich davon sonderlich überzeugt wäre. Für meine zweijährige Tochter sehe ich da durchaus Problematiken, bin aber auch gern bereit, mich eines Anderen überzeugen zu lassen. Und außerdem ist’s so oder so 1A-Blog-Material. Machen Sie sich also bereit, bald etwas über das Experiment Spielzeugfreier Kinderladen zu erfahren.

 

Essensbewachung im Park

Den Rest des Tages, ganz unspektakulär, verbringe ich mit dem Vorbereiten eines mehr oder minder spontanen Picknicks. Die Details erspare ich uns. Ich liege also auf der Decke im Goethepark und bewache abwechselnd das Essen oder das Kind. Oder beides. Zwei wichtige Aufgaben jedenfalls. Zwischendurch unterhalte ich mich mit Erwachsenen und klaue heimlich Donuts aus Plastikbehältnissen. Ja gut, manchmal spiele ich auch Ball und vergesse, Kind und/oder Essen zu bewachen. Merkt aber keiner. Call me Superdad! Mit lecker Zuckergebäck!


Und das war es auch schon wieder mit dem bebilderten Bericht aus dem langen Wochenende in Bildern. Ich muss zugeben, in dieser Woche bin ich mit den Bildern und der Bilderauswahl zufriedener als sonst – auch, wenn man sich nicht selbst loben soll. Manchmal hadere ich diesbezüglich ja sehr. Auf der blogfamilia durfte ich mir zudem wenigstens zeitweise die Spiegelreflexkamera von Konsti Großeköpfe ausleihen. Ich habe schnell gemerkt: eigentlich macht es ja doch noch Spaß, vernünftige Bilder mit einer vernünftigen Kamera zu machen. Seitdem ich mein Profi-Equipment vor drei Jahren verkauft und das Teilfreizeit-Fotografenleben hinter mir gelassen habe, hatte ich selten das Gefühl, dass es mir fehlen könnte. Ich glaube, es kommt gerade peu à peu zurück. Wenn also jemand von ihnen gerade, sagen wir zweieineinhalb Tausend Euro für DSLR + Optik übrig hat, gerne bei mir melden. Ansonsten bleib ich erst einmal bei meiner Mobilknipse und wünsche allen da draußen und allen da drinnen ein schönes Wochenende.


Als Alleinerziehender und bloggender Vater einer vierjährigen Tochter schreibt Johnny über das Leben als Einelternfamilie - und über Kinderbücher.

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  1. Du hattest eine Katze im Goodie-Bag? Das habe ich aber nicht gepackt. Frechheit.

    • Vielleicht ist sie ja aus einem, der Referenten-Goodiebags entlaufen.

  2. Ich glaube es gibt kein Kind welches Pusteblumen nicht mag :-))

    Das mit dem Fahrrad tut mir leid – wer macht denn sowas? :-(

    lg Stephanie

  3. Anne

    9 Mai

    Du kannst Pusteblumen in einem großen Glas mit Deckel aufbewahren und im Winter noch wegpusten. Mit Zartheit beim Abknipsen und Hineinlegen besteht da kein Problem.
    Vg Anne

  4. Baby

    9 Mai

    Anne, das ist der beste Tipp der Welt, danke!!!

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