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Wochenende in Bildern: Blogger-Relations, Arbeitswelt und Familiendings #94

Das Wochenende in Bildern hat sich mal wieder aufgemacht, den Blog ein wenig zu verschönern und was soll ich sagen? Die letzten beiden Wochen waren wirklich,… das Gegenteil von entspannend? Warum, darf ich noch nicht sagen, stattdessen steht derzeit alles im Zeichen von Blogger-Relations, digitalem Arbeiten und natürlich auch ganz viel Familiendigns. Viel Spaß und denken Sie daran: Kann Spuren von sehr viel „müde“ enthalten, ne.

Wochenende in Bildern: Freitag und Samstag

Na, das geht ja gut los. Johnny schnuppert am Mittelstand – das duo-Unternehmerforum. Eine Messe oder besser gesagt, ein nicht-öffentliches Verbundstreffen mittelständischer Unternehmen. Wann sonst hat man schon die Chance, sich in diesem exotischen Terrain mal umzutun? Und sollte man manchmal nicht ohnehin auch mal etwas völlig Verwegenes wagen? Gewagt, getan; und so sitze irgendwo in der Mitte des Raumes. Manchmal schuckelt es mich amüsiert, manchmal bin ich ob der Naivität schockiert, viel öfter aber doch positiv überrascht. Und das nicht nur von der Präsentation, sondern auch von den Konzepten. Lediglich über das eigentlich nicht ganz unsympathische Amazon-Bashing sollte man dauerhaft hinweghören können – hint-hint.

Die Tabaluga-Kinderstiftung hat in diesem Rahmen den duo-Award für soziales Engagement erhalten. Immerhin 5000 Euro für den Mann, den meine Mutter ziemlich fangirled. Ob für seine Schlager, die er 10 Jahre lang versucht hat, abzuschütteln (O-Ton). Oder ob für seine Rockmusik oder gar für Tabaluga, das konnte ich meiner Mutter bisher leider nicht entlocken. Peter Maffay, ein alter Mann mit gewisser Straßenschläue und dem Arbeiterklassenflair. Also genau so einer wie ich… nee, Moment.

Als stiller Beobachter dieses Verbundstreffens mittelständiger Unternehmer fällt mir auch als Blogger mal wieder auf, dass man in dieser Funktion es im Grunde doch immer nur mit drei unterschiedlichen Kunden zu tun bekommt: Agenturen, bekannte Marken oder Startups. Was man in Familienblogs jedoch kaum wiederfindet, dass sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) – von einigen Ausnahmen mal abgesehen. Immerhin sind das aber doch genau die Unternehmen, in denen die meisten Eltern ihr Geld verdienen. Hier schlummert unglaubliches Potential. Und das Beste ist, dass beide voneinander enorm profitieren könnten. Die KMU von der Reichweite und digitalen Expertise der Blogger und die Blogger von authentischen Marken der Region.

Das war und ist mein ganz unerwartetes Aha-Erlebnis des fast abgelaufenen Wochenendes. Blogger-Relations, wer hätte gedacht, dass ich mir hierzu mal Gedanken machen würde? Und falls jetzt jemand fragt, was ich da eigentlich erzähle und dass das doch längst alles bekannt ist: Sorry, ick bin nich‘ so vonna schnellen Truppe…

Ja, und dann stehe ich unvermittelt einem Key Account Vertriebler für Großkunden wie mytoys oder Karstadt gegenüber und soll ihn in 30 Sekunden davon überzeugen, warum sich Blogger Relations überhaupt lohnen. Ausgerechnet ich, der sich eigentlich gerade in eine ganz andere Richtung als das Bloggen entwickelt. Warum sollte ich ihn überhaupt überzeugen wollen? Wer nicht will, ne…

Am Ende waren wir beide dann aber doch recht zufrieden und ich muss zugeben: Vielleicht haben Blogger überhaupt gar kein Relevanzproblem, sondern einfach nur ein Wahrnehmungsproblem. Und dies nicht nur gegenüber der Politik, sondern auch gegenüber der Wirtschaft. Das liegt natürlich auch in der Natur der Sache, denn nicht jeder Familienblog ist politisch, nicht jeder Familienblog kümmert sich um die Wirtschaft. Familie ist bunter als das.

Und so bleibt mir nur zu sagen: Der Kreis zur #blogfamilia, er schließt sich für mich an diesem Freitag, an diesem Wochenende. Also fast, denn nächste Woche werde ich noch einmal ein Thema aufgreifen, was mich nach Ablauf der Familienbloggerkonferenz dann doch noch etwas länger beschäftigt hat – Thema: Neue Vereinbarkeit, digitale Arbeitsformen und Selbständigkeit.

Nachdem die Woche freitags sehr schön ausgeklungen ist, gibt es doch nichts Schöneres als ein Kind und Wolken am Himmel, um den Papa mal wieder so richtig zu erden. Naja, die Wolken sind in dem Bild nun gerade nicht zu sehen, aber glauben Sie mir, sie waren da. Ich fühle mich derzeit ob meiner Entscheidung pro Selbständigkeit und digitalem Arbeiten sehr privilegiert und vor allem auch sehr dankbar. Dafür bin ich dann auch gerne manchmal etwas disziplinierter, als es mir sonst im Charakter liegt. Da vergisst man manchmal auch einen ganzen Tag lang Bilder zu machen… Sorry, Samstag, sorry, Wochenende in Bildern.

Wochenende in Bildern: Sonntag

Am Sonntag, dem einzigen freien der Tag der Woche gibt es auch erwartungsgemäß nicht mehr viel zu berichten. Die Woche war lang und unter der Oberfläche mal wieder völlig irre. Meine Tochter verkleidet sich kurz nach dem Frühstück als rosa Rächerin, weil ja draußen die Sonne scheint und auch sonst ist eigentlich alles ganz wie immer. Also raus mit dem Rad und etwas Sonne getankt und Sand gesammelt und Eis geschleckt und Bienen beim Nektar sammeln beobachtet.

Und die Moral von der Geschicht: Sonnenbrand. Und Sie dachten, Sie hätten Probleme. In diesem Sinne, cremen Sie sich ja ordentlich ein, passen auf sich auf und… ach, ich weiß es ja auch nicht.

Mehr Wochenende in Bildern gibt es wie immer im gut sortierten Blog bei Frau Mierau zu bestaunen. Schaut mal rein! Mir bleibt an dieser Stelle nur eines zu sagen: Gute Nacht und passt auf euch auf, ne!


Als bloggender Vater einer dreijährigen Tochter schreibt Johnny über das Familienleben zwischen Kita, Kleinkind und Vereinbarkeit.

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