Arbeiten bei REWE als Vater

Hier geht es um Markus. Markus ist ein junger Papa von 31 Jahren. Sein ganzer Stolz: Seine beiden Töchter Sarah und Nina (8 und 6 Jahre). Die beiden quirligen Elfen halten ihn ganz schön auf Trab. Ständig haben sie neue Fragen, Einfälle, und Markus kommt manchmal mit dem Spielen gar nicht hinterher. Dennoch geht er in seiner Vaterrolle auf, bereut nicht, dass sie vor Jahren beschlossen haben, dass er jetzt Hausmann ist. Er ist bewusst damit umgegangen, was er seinen beiden Mädchen vormachen und mitgeben will.

Mama verdient die Brötchen

Ihre Mama geht unter anderem ganz in ihrer Vollzeit-Tätigkeit als Designerin in einem Hamburger Kreativ-Start-Up auf. Sie leitet ein Team, organisiert Familie und Beruf und jongliert jeden Tag mit der wenigen Zeit für die Kids.
In dieser kleinen Familie können wir den Werte- und Rollenwandel von heute sehen. Da nämlich Markus von Anfang an mit den Mädchen zuhause war, die Mama bislang die „Brötchen verdient hat“, verschieben sich die Perspektiven. Was typisch männlich oder weiblich ist, hin zu einem Familienleben, welches so bunt ist, wie die Familie selber. Keine Regeln, keine Grenzen!

Papa geht zu REWE

Nun will Markus aber wieder arbeiten, da die Mädels größer werden und nach der Schule angefangen haben, ihr Ding zu machen. Sarah geht zweimal die Woche zum Ballett, Nina interessiert sich für Umweltschutz und Tiere.
Er selbst hat mal Physik studiert, aber nach dem Studium nur kurz in dem Bereich gearbeitet. Da er aber schon einige Jahre raus ist und auch so keine emotionale Bindung mehr an seinen alten Beruf verspürt, bewirbt er sich einfach erstmal bei REWE, ohne groß darüber nachgedacht zu haben.

Nach einem knappen, unkomplizierten Bewerbungsgespräch folgt 2 Wochen später seine Einstellung. Markus ist überrascht, wie nett seine Kollegen sind, und wie divers und bunt das Team ist. Auch staunt er, wie zugänglich die Filialleitungen und Chefs sind. Als er einmal Bedürfnisse und Interessen aus dem Kollegium an die Leitung weitergibt, findet er Gehör und direkt Ansätze zur Lösung der Probleme. Das hätte Markus nicht geahnt.

Alles ist möglich

Nach 6 Monaten zieht er für sich ein erstes Fazit. Er merkt, das alles begann mit seiner Grundeinstellung. Er denkt weiter: Das ist es auch, was Papa seinen beiden Mädels mitgeben will, eine Lektion, die ihnen hoffentlich Flügel wachsen lassen – Ihr könnt alles machen, vieles kann Spaß machen und alles ist möglich.

Christian

Christian ist Vater von Zwillingen und einem kleinen Nachzügler. Von Beruf ist Christian Sozialpädagoge und arbeitet in einem Jugend- und Kinderzentrum. Er unterstützt mich bei Themen zu Kindererziehung und hilft mir bei der Auswahl der richtigen Produkte für unsere Vergleiche.

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