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Kinderbuch: „Conni geht zur Zahnärztin“ + Mitmach-Zeitschrift „Spielerisch die Zähne putzen“- Carlsen Verlag

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Es scheint, als hätten wir mit Conni doch bereits alle Situationen des Alltags erlebt, oder? Manche Themen begleiten uns jedoch stets mit schöner Regelmäßigkeit – wie der Besuch der Zahnarztpraxis zum Beispiel. Gut, dass es mit der 56. Ausgabe der Lesemaus nicht nur eine passend aktualisierte Conni-Geschichte gibt, sondern gleichzeitig mit „Spielerisch die Zähne putzen“ aus der Gelben Reihe auch eine kindgerechte und kompetente Mitmach-Zeitschrift. Ein doppelter Praxisbericht aus dem Carlsen Verlag.

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Worum geht’s bei „Conni geht zur Zahnärztin“?

Conni ist ihres Zeichens eine ganz passionierte Zähneputzerin. So treffen wir sie, während sie eines Abends / Morgens vor dem Spiegel steht und sich gründlich die Zähne reinigt. Als sie aber nach dem Putzen einen bräunlichen Fleck an einem der oberen Zähne entdeckt, beginnt sie zweifeln. Selbst nach abermaligem Putzen geht der Fleck nicht weg. Diagnose: Karies. Da hilft nur der Zahnarzt bzw. wie in unserem Fall erfreulicherweise nur die Zahnärztin.

Darüber hinaus hilft es natürlich ungemein, dass Connis Zeitgenossen bereits positive Erfahrungen mit dem Mann / der Frau in Weiß gesammelt haben. Auch Connis Papa unterstützt sie tatkräftig, um ihr etwaige Ängste zu nehmen – ganz spielerisch natürlich. Im weiteren Verlauf finden wir uns also gemeinsam mit der Hauptdarstellerin im Behandlungsstuhl, während die Zahnärztin nun das tut, was sie eben tut. Und so viel sei schon einmal vorweg genommen: Die Prozedur des Bohrens und Füllens ist realistisch dargestellt. Realistisch, wenn auch natürlich positiv konnotiert. Selbst unser alter Bekannter, der Kroko ist mit von der Partie (und alle Berliner Kita-Kinder so: „Yeah, ich will auch einen Kroko-Stempel!!!“).

Conni Gelbe Reihe „Spielerisch die Zähne putzen“

Passend zur Conni-Geschichte, allerdings bereits im letzten Jahr schon aktualisiert, gibt es aus der Gelben Reihe eine Mitmach-Zeitschrift mit dem Titel „Spielerisch die Zähne putzen“. Diese wurde von Zahnärzten überprüft und weiß ihrerseits auch über die Geschichte hinaus mit lustigen Bastelgeschichten, Rätseln, Würfelspielen und Tipps zur richtigen Zahnpflege zu überzeugen. Beispielfrage: Haben wirklich alle Tiere zähne? Und warum heißen die ersten Zähne eigentlich „Milchzähne“?

Während in der Conni-Geschichte Kindern ab drei Jahren die Angst genommen werden soll, kommt durch die Gelbe Reihe noch einmal der Faktor Spaß hinzu. Hat man sich erst einmal einen Malstift geschnappt, kann man auf den 24 Seiten nach Lust und Laune Ausmalbilder gestalten, Antworten ankreuzen und drauflos basteln. Nebenher gibt es dann viel wertvolles Wissen rund um Mundhygiene und Zähne ganz generell. Perfekt für Kinder ab vier Jahren, so meine Einschätzung allerdings.

Meine Einschätzung als Patient und Vorlesepapa

Aufmerksame Leserinnen und Leser werden sich vielleicht noch an meine Odyssee Anfang des Jahres erinnern, als ich summa summarum 16 Stunden auf dem Zahnarztstuhl verbrachte. Umringt von Zahnärztin, Kieferchirurg und Laborantin und, nun ja, den Rest erspare ich uns. Eigentlich bin ich als Kind ja immer gern zum Zahnarzt gegangen, habe dann aber bloß irgendwann damit aufgehört. Das Thema ist mir also wirklich nah!

Das Ziel des Conni-Buchs ist ergo eindeutig: Kindern die mögliche Angst vorm Zahnarzt zu nehmen. Mir stellt sich hier immer die Frage, ob diese Angst nicht eigentlich von Eltern auf ihre Kinder übertragen wird. Wer weiß, wer weiß… . „Conni geht zur Zahnärztin“ (man achte hier auf das Femininum) ist jedenfalls eine durchaus realistische Darstellung einer Zahnbehandlung. Erfreulicherweise ist der Grundton der gesamten Geschichte durchweg positiv, so dass man das Buch gern in die Hand nimmt und vorliest. Immerhin ist die Zahnärztin ja auch eine wertvolle Verbündete in Sachen Kindesgesundheit – wie auch der eigenen. Als Erwachsener muss man zwischendrin aber durchaus mal tief Luft holen. Zum Beispiel wenn es um die Bohrer geht.

Die dazu passende Mitmach-Zeitschrift „Spielerisch die Zähne putzen“ aus der Gelben Reihe liefert darüber hinaus nicht nur kompetente Zerstreuung und ganz nebenbei viel Wissenswertes in Sachen Zahn, sondern auch einfach Freude. Im Vorbeigehen quasi, während man im Wartezimmer, nun ja, wartet.

Fazit zu „Conni geht zur Zahnärztin“ und Gelbe Reihe Conni „Spielerisch die Zähne putzen“

Bildsprache, Inhalt und auch Geschichte sind realistisch und positiv zugleich gestaltet – und dank ihrer Klarheit auch für Kinder ab drei Jahren gut geeignet. Die Tatsache, dass die passende Mitmach-Zeitschrift „Spielerisch die Zähne putzen“ kompetent von Zahnärzten begutachtet wurde, lässt nicht nur den Vorlesepapa hier beruhigt zugreifen.

Die aktuelle „Conni geht zur Zahnärztin“-Ausgabe sowie „Spielerisch die Zähne putzen“ können im stationären Handel oder auch online erworben werden, zum Beispiel bei buchkatalog.de.

Liane Schneider, Janina Görrisson, Conni geht zur Zahnärztin
Taschenbuch: 24 Seiten
Verlag: Carlsen (31. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551087008
ISBN-13: 978-3551087003
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate – 6 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 0,7 x 19,3 cm

Conni Gelbe Reihe: Spielerisch die Zähne putzen
Taschenbuch: 24 Seiten
Verlag: Carlsen (1. September 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551182663
ISBN-13: 978-3551182661
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 – 7 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 19 x 1 x 26,9 cm

Dieser Artikel ist in herzlicher Kooperation mit heldenstücke.de entstanden! Heldenstücke ist ein crossmediales Magazin für Kinder bis 12 Jahren. Bücher, Spiele, Apps und Filme – und natürlich auch Gewinnspiele. Sollte man sich mal anschauen, ne!

Zwei weitere Heldenstücke findet ihr übrigens auch im Blog von Frau Mutter bzw. bei Lucie Marshall! Hört, hört, hier:

Frau Mutter: Kinderbuch „Myriad High“ von Carly Wilson – dtv Verlag

Lucie Marshall: Kinderbuch „Schokopokalypse“ von Chris Callaghan – Chicken House Verlag

Lucie Marshall: Kinderbuch „Supersaurier – der Kampf der Raptoren“ von Jay Jay Burridge – Baumhaus Verlag


Als bloggender Vater einer dreijährigen Tochter schreibt Johnny über das Familienleben zwischen Kita, Kleinkind und Vereinbarkeit.

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