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Vereinbarkeit trotz Väter, oder: Der ’15 Min...

Vereinbarkeit trotz Väter, oder: Der ’15 Minuten Vater‘

15 Minuten Vater - Wirtschaftstag Familie

„Ich arbeite mindestens 40 Stunden pro Woche. Im Krankheitsfall können es sogar noch mehr werden!“ Was wie ein ganz alltäglicher Büro-Talk unter ganz normalen Superpapas klingt, bin in Wirklichkeit nur ich selbst. Mehr als 40 Stunden pro Woche verbringe ich nämlich mit meiner Tochter. Keine Zeit für einen Vollzeitjob. Der aktuelle, mediale Trend zum guten, sogenannten „15 Minuten“-Bürovater befremden mich – doch die Statistik gibt ihm vielleicht recht.

Statistik vs. Superpapa Vater

Im Jahr 2014 haben 34% aller Väter Elternzeit genommen, 79% für die Mindestdauer von zwei Monaten. Gerade mal genug Zeit, um, sagen wir mal, eine kurze Weltreise zu machen. Im Jahr 2012 reduzierten kaum mehr als 1% aller Väter nach der Geburt des ersten Kindes auf Teilzeit, wenn die Mutter in Vollzeit verblieb / ging. Das alles ist schaurig nachzuvollziehen auf destatis.de (Link, siehe unten). Die Statistik besagt auch, dass der Anteil Elternzeit-nehmenden Väter im Vergleich zum Vorjahr 2013 um zirka zwei Prozent gestiegen sei. Aber: Gerade einmal 17.000 Väter sind 10 Monate oder länger in Elternzeit – bei ungefähr 930.000 Geburten.

Übrigens: Wie ich auf dem Wirtschaftstag Familie des BMFSFJ kürzlich gelernt habe, haben Väter heute Dank, Vorsicht Zitat:“Tele-Arbeit“ oder auch „Home-Arbeitsplatz“ pro Woche 4,5 Stunden mehr Zeit für die Familie. Also summa summarum 30 Minuten pro Wochentag.

Wie passt all das in das medial vermittelte Bild vom Superpapa? Richtig, es passt überhaupt nicht. Es reiche Männern heute angeblich nicht mehr, es bloß anders als die eigenen Väter zu machen. Nein, man will es besser machen, es optimieren. Und so richtig dies teilweise auch sein mag, stellt sich doch die Frage: Wie genau soll das möglich werden, wenn man in den genau gleichen Arbeits- und Rollenwelten verhaftet ist, wie die väterlichen Vorfahren es waren? Richtig, gar nicht.

Der 15 Minuten Vater – alles wie immer

Ohne im Nachhinein in die Gefühlswelt des eigenen Vaters hineinschauen zu können, mutiert man ergo langsam aber sicher zum arbeitenden Wiedergänger des selbigen. Auf den folgerichtigen, aber völligen Unsinn wie „Wie sie ein toller Papa mit nur 15 Minuten Zeit am Tag sein können“ bzw. „Werde ein guter Vater mit nur 30 Minuten pro Tag“ oder „Wie Du auch vom Büro aus ein guter Vater sein kannst“ möchte ich gar nicht erst eingehen. Wie viele gewechselte Windeln, Arztbesuche, Krankheitstage, Eingewöhnungen, Tröstungen und verbindene Momente passen eigentlich durchschnittlich in diese 15 bis 30 Minuten? Richtig, gar keine.

Mehr Familienzeit aber bekommen Väter weder von ihren Arbeitgebern, noch scheinen sie wirklich gewillt zu sein, aktiv mehr Zeit für sich und die Familie einzufordern. Die Paradedisziplin vieler Väter liegt augenscheinlich eher so im Bereich: Sich darüber beschweren und „Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, nehme ich mir gern mehr Zeit die Familie“-Scheinargumente zu liefern.

Wenn Väter, die gerne bei ihrem Kind wären, stattdessen aber keine Wege zu suchen scheinen, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Wenn sich Väter über das Bild des Supervaters echauffieren können und ihm doch entsprechen wollen, dann langweilt mich das. Auch frage ich mich: Was ist eigentlich mit den Partnerinnen dieser Väter? Ohne die individuellen Lebenswelten jener Väter zu kennen, sage ich: Gender pay gap ist real – das aber als vorgeschobenen Grund, arbeiten gehen zu müssen, obwohl man selbst gern mehr Zeit beim Kind verbringen möchte? Das klingt bestenfalls schizophren. Oder ist es einfach nur die Paranoia einer calvinistisch geprägten Mittelschicht vor dem sozialem Absturz? In beiden Fällen kann ich es als Vorwand nur schwer akzeptieren.

All das zusammen genommen ist auch der Grund, warum ich die aktuelle Väter-Kolumne im Verstand erweichenenden STERN nicht weiter beachtet habe. Ich las sie einmal, las sie ein zweites Mal und ich fühlte: nichts. Trotz Vollzeitjob ein guter Vater sein zu wollen, seine Gefühle für die Familie offen auszuleben, alles geschenkt. So tun, als würde man nicht das Leben der eigenen Väter wiederholen, sondern sich wegen seiner offenen Gefühle (nicht TATEN) als „modern“ feiern lassen? Oh die Ironie..

Die Bindung zum Kind ist kein Missionsziel

Das bringt mich zu einem ganz anderen Punkt. Oft habe ich das Gefühl, dass Väter die Bindung zu ihrem Kind wie das Missionsziel in einem Open-World-Computerspiel, sagen wir: „GTA 4 Vice City“ behandeln. Man erreicht es spätestens nach Ablauf von täglich 15 Minuten, 30 Minuten oder eben am sichersten nach zwei Monaten Elternzeit. „Die zwei Monate zu Hause haben uns wirklich zusammen gebracht“ – Mission für die nächsten 18 Jahre erfüllt? Bitte nur zwei Schekel für jeden Moment, in dem ich diesen Satz von anderen Vätern gehört habe. So sehr ich es ihnen auch gönne.

Meine Tochter bedeutet seit mehr als zwei Jahren kurz gesagt: Arbeit, bedeutet Organisation und bedeutet auch Zeit. Zeit, die in dieser Form nie wieder zu mir, zu ihr oder zu uns zurück kehren wird. Auch deswegen habe ich mich für meine Tochter und gegen den Vollzeitjob entschieden. Im Land der Richter und Schenker wird diese Art von Arbeit zwar gern mit „herausragend abwegigen“ Kommentaren, verpassten Rentenpunkten und besonders in verunmöglichter Vereinbarkeit bezahlt. Bereut habe ich es dennoch an keinem einzigen Tag.

In den letzten Jahrzehnten scheint sich das Familienbild nur langsam bewegt zu haben. Nicht, weil die Mutter beim Kind bleiben will oder schlecht ausgebildet ist, sondern weil Männer sie schlechter bezahlen als ihre männliche Kollegen. Und weil Väter sich selbst viel zu gern in die Rolle des Ernährers sehen. Die Statistik gibt dem „15 Minuten Vater“ recht. Er ist in der Mehrheit. Und medial aufbereitete Chimären wie der statistisch beinah irrelevante, nennen wir ihn der Einfachheit „Superpapa“ bestärken dies zusätzlich. Väter sind plötzlich cool und machen alles plötzlich richtig.

Schade, denn: Auch ein 15 Minuten Vater ist oftmals ein abwesender Vater. Nur wenig hat sich bisher in der Beteiligung von Vätern an der Care- und Familienarbeit geändert. Nur die Art und Weise, wie es sich medial verkaufen lässt, die ist geschickter geworden. Und Väter fallen reihenweise darauf herein, weil sie darauf hereinfallen wollen – anstatt aktiv etwas zu ändern.

In diesem Sinne:

Link, Bildhinweis und sonstiges

Link zur Pressemitteilung „Väterbeteiligung“ auf destatis.de.

Bilderklärung: Adhoc-Pulbikumsumfrage beim 1. Wirtschaftstag Familie mit dem Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ im bcc Berlin. Alles andere als repräsentativ natürlich. Und wenn Sie ganz genau hinschauen, können sie im Hintergrund mein hysterisches Lachen sehen und vielleicht sogar hören. Eine Umfrage zum 15 Minuten Vater gab es nicht. Dass es ihn aber besonders in mittleren Altersklassen noch gibt, hat u.a. der Vorsitzende des DIHK Eric Schweitzer (nicht zu verwechseln mit Albert Schweitzer) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Vereinbarkeit ja, aber ohne Hilfe der Arbeitgeber. Toll.


Als bloggender Vater einer dreijährigen Tochter schreibt Johnny über das Familienleben zwischen Kita, Kleinkind und Vereinbarkeit.

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  1. Da spricht mir viel aus meinem herz und hirn.
    Freu mich schon auf meine einjährige vollzeit-karenz!

  2. Finde ich sehr gut zusammengefasst.

    Und fast erschreckend habe ich die 15 Minuten empfunden. Denn obwohl wir z.B. beide arbeiten gehen (der Mann 100% und ich „nur“ 70%) verbringen wir beide deutlich mehr Zeit mit unserem Sohn. Der Mann in etwa 5 Stunden pro Tag. Ich mehr, da ich immer einen Tag in der Woche frei habe. Das verdanken wir heute dem Umstand, dass wir beide Gleitzeit genießen. Er arbeitet gerne früh und ist meistens um 6 Uhr auf der Arbeit. Fährt dementsprechend früher. Ich bin eher diejenige, die morgens ausgiebig mit dem Kind kuschelt und Bücher liest. Deswegen fange ich später an und komme auch später nach Hause. (HomeOffice mal außenvor)

    Und bei uns persönlich würde auch genderpay nicht zählen. Denn tatsächlich teilt sich unser Gehalt gerade etwa 55% (er) zu 45% (ich). Dann bei 100% und 70% Gehalt ;) also theoretisch, wenn man das Gehalt als Maßstab nehmen würde, machen wir da was „falsch“.
    Mag aber richtig ausgedrückt eher die Minderheit sein.

    Und im Vergleich zu den Eltern arbeiten wir beide weniger. In seinem Elternhaus haben beide im eigenen Betrieb am Haus gearbeitet. Da kamen immer Kunden – es gab quasi kein Feierabend. Und meine Eltern haben auch beide mehr gearbeitet.

    Und trotz alledem hat der Mann „nur“ die „pflichtmonate“ Elternzeit genommen (2 Stück). Weil es im Zusammenhang mit meiner Ausbildung damals passte. Und er sich ehrlich gesagt nicht mehr nehmen wollte, da es in seine aktuellen betrieblichen Aufgaben nicht „passte“ (Bezug zu Karrierechancen). Von der Arbeitszeit runter gehen ist hier auch nicht ohne, denn geht man einmal von der Arbeitszeit runter, ist es schwer wieder hoch zu kommen. Deswegen war es hier auch einfach eine Vernunftsentscheidung.

  3. Wurden dort Unternehmer/Innen befragt (abseits der Familienblogger/Innen, die dort waren)? Krass! Die Väter stehen bei Unternehmen unter dem Thema Familienfreundlichkeit immer noch nicht auf dem Zettel. Wer hätte es gedacht.

    Musste erst einmal „Wie sie ein toller Papa mit nur 15 Minuten Zeit am Tag sein können“ googlen, großer Spaß. Das Babycenter hat anscheinend alle Antworten für uns Daddys!

    Danke für den Bericht
    Olli von halbesachen.net

  4. Das ich (der Verfasser dieses gefühlslosen Textes) auf einen 15-Minuten-Vater degradiert werde, finde ich schon krass. Das Du und auch Patricia angeblich wisst, wie das so bei mir in der Familie läuft, obwohl darüber recht wenig im Text steht, finde ich ein wenig befremdlich. Sind jetzt alle Väter, die in Vollzeit arbeiten gehen, miese Gefühlsschmarotzer? Und gibt es neben Eurem Schwarz-Weiss-Modell auch noch dieses „grau“, in dem Vollbeschäftigte ihre Kinder zur Kita fahren, sie abholen und den nachmittag mit Ihnen verbringen? Das in diesem „grau“ auch Väter sind, die ihre Kinder zuhause pflegen, wenn Sie krank sind. Väter durchaus zuhause anpacken und in Absprache mit den Müttern sich Aufgaben/Pflichten und Küren aufteilen. Das hier diese Väter auch Kotze wegwischen (Gruss an dasnuf), Windeln wechseln, Pflaster kleben, Fingernägel schneiden und das alltägliche Chaos aufräumen. Ich habe größten Respekt davor, wie Du Dich in Deiner Familie einbringst. Ich maße mir aber nicht an, darüber zu urteilen. Und wie Du vielleicht auch gelesen hast, finde ich den Begriff „moderner Vater“ zum Kotzen. Übrigens: Bis es soweit ist, dass sich beide Eltern gleichberechtigt um die Kinder kümmern können, werden noch Jahre vergehen. Das hat verschiedene und sehr viele Gründe. Ich komme gerade aus Düsseldorf, wo im Familienministerium die neue Väterkampagne präsentiert wurde. Dort haben wir darüber ausführlich diskutiert und der Ansatz ist sicherlich der Richtige. Jedenfalls gibt es da draußen eine Menge Väter, die gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten, die Rahmenbedingungen es aber nicht her geben. Und diese Väter kämpfen vielleicht um jede Minute, jede Viertelstunde, die Sie früher oder länger zuhause sind. Schon mal daran gedacht?

    • Hallo Mark,

      ich bin froh, dass Du Deinen Weg zu mir gefunden hast.
      Ich möchte mich kurz halten, da ich bereits viele meiner sachlichen Argumente verarbeitet habe.

      Eines aber gleich vorweg: Du kommentierst hier meine Worte in meiner Kolumne in meinem Blog. Wenn Du darüber hinaus Patricia etwas sagen möchtest, dann sag es ihr doch bitte persönlich.

      Der Aufhänger der Kolumne findet sich bereits in der Überschrift. An keiner Stelle heißt es im folgenden Text: „Du bist ein 15 Minuten Vater“. An keiner Stelle heißt es dort: „So und so sieht es bei Dir in der Familie aus“.

      Wir beide haben gemeinsam, dass wir weder Superpapas noch 15-Minuten-Väter sind oder sein wollen. Der Unterschied ist, Du redest mindestens einem in Deiner Kolumne nach Schnauze.

      Um das mal ganz deutlich zu sagen: Das Thema der Kolumne und besonders, wie Du es aufbereitet hast, ging an mir vorbei. Du bist engagiert, Du bringst Dich ein und ich denke, Du kannst wesentlich mehr beitragen!

      Liebe Grüße,
      Johnny

  5. SilkeAusL

    29 Juni

    Es ist so traurig. Aber so lange es sich nicht ändert, dass die Frau „gleichberechtigt“im Beruf angesehen wird, wird es dort auch keine Änderung geben. Dann wird immer noch „Er“der Familienernährer sein. Und wenn man sieht, was Kinder ab dem Grundschulalter „kosten“, wir es eine vernünftige Entscheidung sein.
    Wobei ich mich und meine Kinder btw.ganz gut alleine ernähren kann. Was ich jetzt in Teilzeit(25 Stunden) „verdiene“, hab ich vorher Vollzeit(lt.Vertrag 37,5 Std., tatsächlich über 60….)gehabt. Aber „so gut“hat es nicht jeder. Also hilft es nichts und alle müssen „ranklotzen“und auf der anderen Seite der KiTa/Tagesmutter/Betreuung wieder in den Rachen werfen. Irgendwas läuft hier doch falsch.
    Um einigermaßen über die Runden zu kommen, ist man doch schon genötigt, das Kind „wegzuorganisieren“. Wobei ich immer die Chance für das Kind sehe, in der KiTa vielleicht mehr zu lernen/beigebracht zu bekommen und mit gleichaltrigen spielen und toben zu können, als sie es zu Hause könnten.(bin etwas vom Thema abgekommen…)

    LG Silke

  6. Anonymous

    29 Juni

    Wir sind glaub ich ziemliche Exoten. Mein Mann war 1 Jahr in Elternzeit, hat es unglaublich genossen und würde es jederzeit wieder machen :). Ich bin zwar arbeiten gegangen, musste aber auch viel von zu Hause aus arbeiten, so dass wir oft auch beide bei unserer Tochter waren.

  7. Hi Jonny,

    cooler Artikel, danke, endlich sagt einer mal die unbequeme Wahrheit. Nämlich, dass dies ganze „ich wünsche mir mehr Zeit für meine Familie“ geschwafel, was sich laut Umfrage ca. dreiviertel der Männer wünschen, meist nur Lippenbekentnisse sind.
    Dazu gibt es mannigfaltige Ausreden, warum es denn gerade nicht geht, und Schwupps sind die Kinder doch auch schon groß – Upps!

    Dazu ein Zitat aus dem sehr bescheidenen Stern Artikel:
    „denn nicht jeder neue Papa kann Elternzeit so mir nichts dir nichts in Anspruch nehmen. Oder gar in Teilzeit gehen. Meist steht die finanzielle Absicherung der Familie im Weg.“
    Tja, und wer ist dafür verantwortlich, dass dies die familiäre Situation ist? Genau, jeder selbst!
    Wer will – der kann! Alles eine Frage der Prioritäten. Und ein bisschen Weitsicht.

    Und die Wirtschaft ist jetzt natürlich clever dabei und strikt schön weiter das Märchen der sogenannten Quality-Time. Zwar nicht viel Zeit mit den Kindern, diese aber total bewusst und zu 100%. Das wäre doch für die kleinen genauso gut, es kommt nicht nur auf die Zeit an die man mit seinen Kindern verbringt sondern auf die Qualität und Intensität.
    Welch ein Narr, der so was glaubt. Aber, die Welt scheint voller Narren.

    Zu guter Letzt die Bundesregierung, die für Vereinbarkeit von Familie und Beruf eintritt. Darunter allerdings die Ganztagesbetreuung, am besten von der Nabelschur bis zum Abitur, versteht. Also, Vereinbarkeit durch Trennung.

    Grüße aus den Schwabenländle

  8. Ach komm, die Anspielung des 15-Minuten-Papas liest sich genauso wie Deine sachlichen Argumente aus den Zitaten, die aus dem Zusammenhang gerissen sind. Anyway, für mich ist alles gesagt bzw. geschrieben. Gruß nach Berlin! Mark

    • Lieber Mark,

      ich stehe zu dem, was ich geschrieben habe. Und auch zu dem, was in meinem ersten Kommentar steht.
      In meinem Text geht es schlichtweg nicht um Dich – Zitate aus Deiner Kolumne verwendet: keine!

      Das hätte ich besser kennzeichnen müssen. Ich gebe Dir recht.
      Ich zitiere offenkundig destatis sowie Aussagen, die von anderen Vätern in meiner Gegenwart bzw. auf dem Wirtschaftstag Familie getätigt wurden.

      Und doch wurde noch nicht einmal annähernd genug gesagt. Genau das ist doch der Punkt!

      Liebe Grüße,
      Johnny

  9. alu

    30 Juni

    Danke. Viele Herzis.

  10. […] Ein Thema, das man selbstverständlich bei dem Thema nicht auslassen und das man aus unterschiedlichen Richtungen durchdenken kann. Denn natürlich kommt man dabei immer wieder auf Grundsatzfragen, man knallt förmlich dagegen, immer wieder muss man sich fragen, was Familie ist, was Arbeit ist, was man als ArbeitnehmerIn, als Vater, als Mutter, als Kind ist und in welcher Beziehung zueinander das alles stehen soll. Man definiert immer wieder Aspekte neu und kommt nicht zwingend auf die Antwort, auf die die Nachbarn kommen.  Und wenn man anfängt, sich dabei zu rechtfertigen, lohnt auch ein etwas längerer Text zum Thema, in dem man das genau hinterfragt. Väter können ja auch einmal 15 Minuten mit so einer Rechtfertigung verbringen, 15 Minuten sind bei Vätern gerade eine sehr angesagte Zeiteinheit. […]

  11. […] Ein Thema, das man selbstverständlich bei dem Thema nicht auslassen und das man aus unterschiedlichen Richtungen durchdenken kann. Denn natürlich kommt man dabei immer wieder auf Grundsatzfragen, man knallt förmlich dagegen, immer wieder muss man sich fragen, was Familie ist, was Arbeit ist, was man als ArbeitnehmerIn, als Vater, als Mutter, als Kind ist und in welcher Beziehung zueinander das alles stehen soll. Man definiert immer wieder Aspekte neu und kommt nicht zwingend auf die Antwort, auf die die Nachbarn kommen.  Und wenn man anfängt, sich dabei zu rechtfertigen, lohnt auch ein etwas längerer Text zum Thema, in dem man das genau hinterfragt. Väter können ja auch einmal 15 Minuten mit so einer Rechtfertigung verbringen, 15 Minuten sind bei Vätern gerade eine sehr angesagte Zeiteinheit. […]

  12. […] zu investieren. Was Kinder wirklich brauchen, sind zwei Elternteile und keinen „15 Minuten Vater„. Setzt es aktiv vor eurem Arbeitgeber durch, in Elternzeit zu gehen. Seid stark, engagiert […]

  13. […] zu investieren. Was Kinder wirklich brauchen, sind zwei Elternteile und keinen „15 Minuten Vater„. Setzt es aktiv vor eurem Arbeitgeber durch, in Elternzeit zu gehen. Seid stark, engagiert […]

  14. […] muss ich allerdings welche Texte ich mal wieder gut fand zu den Themen Vereinbarkeit und Familie: Johnnys Papablog, Herr Pfarrfrau, Pia Ziefle in dieser Woche. Mehr #Freitags5 gibt es bei […]

  15. […] muss ich allerdings welche Texte ich mal wieder gut fand zu den Themen Vereinbarkeit und Familie: Johnnys Papablog, Herr Pfarrfrau, Pia Ziefle in dieser Woche. Mehr #Freitags5 gibt es bei Berlinmittemom. […]

  16. […] stoße ich im Netz auf Artikel zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bspw. bei Johnny, mamadenkt oder auch in der Zeit. Ausführungen und (vor allem!) Kommentare hinterlassen bei mir […]

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